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Jun 2006
Präsident Dr. h.c. Gohde hat sein Amt niedergelegt
vom 21.06.2006 19:03
Diakonie-Präsident Dr. h.c. Gohde hat sein Amt niedergelegt
Der Vorsitzende des Diakonischen Rates, Kirchenpräsident Eberhard Cherdron, hat heute folgende Erklärung abgegeben:
"Der Diakonische Rat hat sich in seiner heutigen planmäßigen Sitzung in Berlin unter anderem mit der von Präsident Dr. h.c. Jürgen Gohde mitunterzeichneten "Persönlichen Erklärung zur Reform des SGB II" (15. Mai 2006) befasst.
In diesem Zusammenhang wurde im Diakonischen Rat, dem Aufsichtsorgan des Diakonischen Werkes der EKD, die Frage der weiteren gedeihlichen Zusammenarbeit erörtert.
Der Rat ist nach intensiver Diskussion zu der Auffassung gelangt, dass die Grundlagen hierfür nicht mehr bestehen.
Daraufhin hat Präsident Dr. h.c. Jürgen Gohde sein Amt niedergelegt."
Präsident Dr. h.c. Jürgen Gohde war seit 1994 Präsident des Diakonischen Werkes der EKD e.V.
Quelle: Diakonie
Der Hintergrund bei PeNG! dokumentiert: Hartz IV: Drei Wohlfahrtsverbände für Kürzungen?
Der Staat entmachtet sich selbst
vom 28.06.2006 02:59
Der Staat entmachtet sich selbst
Reinhard Jellen
Werner Rügemer über die neue "Kultur" der Selbstbereicherung
Die Privatisierung führt genau zum Gegenteil von dem, was sie verspricht: nicht zu mehr Wettbewerb sondern zu Monopolen, die Kommunen werden nicht entlastet, sondern belastet, die Preise werden nicht niedriger, sondern steigen, es entstehen keine neuen Arbeitsplätze, sondern es werden Stellen abgebaut, die Infrastruktur funktioniert nicht besser, sondern schlechter, der Konsument wird nicht zu seinem Vorteil, sondern zu seinem Nachteil bedient und die Umwelt wird nicht mehr geschont, sondern mehr in Mitleidenschaft gezogen.
Zu diesen Einsichten kommt der Fachmann für Korruptions- und Armutsforschung, der Publizist Werner Rügmer. Telepolis hat mit ihm über neue Formen der politischen Korruption gesprochen.
Und hier geht es weiter: PeNG!
Hunde kosten mehr, als Hartz-IV-Empfänger erhalten . . .
vom 29.06.2006 16:05
Hunde kosten mehr, als Hartz-IV-Empfänger erhalten . . .
HAMBURG
345 Euro: soviel erhält ein Arbeitslosengeld-II-Empfänger monatlich - und damit weniger Geld, als der Hamburger Tierschutzverein für die Unterbringung eines Hundes benötigt.
Wie der HTV-Vorsitzende Wolfgang Poggendorf bestätigte, brauche der Verein 19 Euro pro Tag, also 570 Euro im Monat, um einen von der Stadt sichergestellten Hund zu versorgen.
Quelle: Hamburger Abendblatt
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