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Lesetipps








Mindestlohnkampagne
2008 muss das Jahr des gesetzlichen Mindestlohnes werden

DIE LINKE bleibt bei ihrer Forderung nach einem einheitlichen, flächendeckenden und gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8 Euro die Stunde, weil nur so das Existenzminimum gesichert werden kann. Nur so können Hunger- und Niedriglöhne verhindert werden.
Es ist eine Schande, dass immer mehr Menschen trotz Vollzeitjob von ihrer Arbeit nicht leben können und auf einen steuerfinanzierten Zuschuss angewiesen sind.

Zur Kampagnenseite: DIE LINKE

Apr 2008

Justiz: Erster Privatknast in Deutschland
vom 03.04.2008 18:50
Gefängnis: Privatisierung
Hinter Gittern ist ein Traum geplatzt


Privates Gefängnis teurer als Staatsknast: Im Jahr 2007 kostete ein Haftplatz in der teilprivatisierten JVA Hünfeld mehr als in der vergleichbaren staatlichen Einrichtung in Darmstadt. Damit erscheint der hessische Sonderweg im Strafvollzug zweifelhaft.
Von Christoph Hickmann

Quelle: sueddeutsche.de

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Arbeit: Die Entwicklung des Arbeitsmarktes
vom 03.04.2008 18:54
Arbeitslos im März 2008

Selten war ein Arbeitsmarktbericht so widersprüchlich. Auf der einen Seite der übliche Triumphalismus. Das fängt mit der Bundesagentur für Arbeit selbst an: "Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter auf Wachstumskurs, der allerdings etwas an Dynamik verloren hat. Auf dem Arbeitsmarkt ist aber keine Abschwächung zu erkennen. Die Arbeitslosigkeit ist im März deutlich gesunken. Die Beschäftigung wächst weiter, und die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften bleibt auf hohem Niveau."

Wie üblich vollmundig der Bundesarbeitsminister unter der Überschrift "Zahlen, die Mut machen": "Erneut gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt: über 617.000 weniger Arbeitslose als vor einem Jahr, 110.000 weniger gegenüber dem Vormonat. Vollbeschäftigung in Deutschland ist möglich. Sie wäre erreicht, wenn niemand länger als ein Jahr arbeitslos wäre" (man beachte die Umdefinition der Vollbeschäftigung!).

Und der Bundeswirtschaftsminister muß dann schnell sein Süppchen gegen die Mindestlöhne und für die Zeitarbeit kochen: "Die Arbeitsmarktreformen der Vergangenheit tragen jetzt Früchte. Sie haben neben der wirtschaftlichen Dynamik und aktuell den günstigen Witterungsbedingungen ganz maßgeblichen Anteil am Beschäftigungsaufschwung. Dagegen schadet es der Beschäftigung, flächendeckend Mindestlöhne einzuführen, die Jobmaschine Zeitarbeit abzuwürgen oder Arbeit durch weitere Lohnzusatzkosten zu verteuern. Richtschnur für unser politisches Handeln muss bleiben, den Kurs zu halten und die Funktionsfähigkeit des Arbeitsmarktes zu stärken."

Andererseits aber sickert durch die Ritzen der Agentur durch, daß eben doch eine Abschwächung zu erkennen ist, nur daß sie eben im Kleingedruckten gesucht werden muß:

"Der gemeldete Stellenbestand hält sich auf hohem Niveau, allerdings mit rückläufiger Tendenz". Dahinter verbirgt sich der Skandal, daß die Bundesagentur viel zu lange wachsende Zahlen von Stellenangeboten gemeldet hat, während die Tochter IAB schon seit dem Frühjahr letzten Jahres rückläufige Zahlen meldet
Quelle: Informationsportal Globalisierung

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DGB-Nord: 200 Mill. € für "Aufstocker" in den drei norddeutschen Bundesländern
vom 03.04.2008 18:57
Pressemitteilung DGB-Nord

Mit 200 Millionen Euro unterstützt der Staat in den drei norddeutschen Bundesländern Niedriglohnbeschäftigte

Fast 200 Millionen Euro beträgt die Summe, die in diesem Jahr im Norden an Beschäftigte gezahlt wird, die wegen zu niedriger Einkommen einen Anspruch auf ergänzendes Arbeitslosengeld II haben, der Großteil von ihnen ist vollzeitbeschäftigt. Zu dieser Schätzung kommt der DGB Nord und stützt sich dabei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit und eigene Berechnungen.

Der höchste Betrag wird dabei mit knapp 84 Millionen Euro in Mecklenburg-Vorpommern ausgezahlt, gefolgt von Schleswig-Holstein mit knapp 65 Millionen und Hamburg mit knapp 50 Millionen. Über 80.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten zusätzliche Unterstützungsleistungen, davon leben 35.000 in Mecklenburg-Vorpommern, 26.000 in Schleswig-Holstein und knapp 21.000 in Hamburg.
Der DGB Nord-Vorsitzende Peter Deutschland sagte heute in Hamburg: „Dabei handelt es sich um eine zurückhaltende Schätzung, die tatsächlichen Zahlen dürften noch weit höher liegen, weil wir hier nur die direkt sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gezählt haben.“ Der Gewerkschafter machte für diese Entwicklung den anhaltenden Trend hin zu prekären Beschäftigungsverhältnissen, die sich oft durch schlechte Bezahlung und Befristungen auszeichneten, mit verantwortlich. So sei zum Beispiel im vergangenen Jahr die Zahl der Teilzeitbeschäftigten im Westen um 4,5 und im Osten um über 9 Prozent angestiegen, die der Leiharbeitsverhältnisse um über 24 Prozent im Westen und über 27 Prozent im Osten. Fatal sei an dieser Entwicklung, dass Niedriglöhne sich dadurch weiter verfestigten, weil Arbeitgeber in dem Wissen, dass der Staat schon einspringen werde, keinen Anlass sähen, höhere Löhne zu zahlen.
Deutschland: „Der Staat macht sich so zum Komplizen von Lohndumping. Dieser Teufelskreis muss unterbrochen werden, das kann nur durch einen gesetzlichen Mindestlohn geschehen. Damit hätte der Staat auch wieder mehr Geld für andere wichtige Aufgaben wie etwa Bildung zur Verfügung - von weiteren positiven Auswirkungen, etwa ein geringeres Armutsrisiko im Alter und ein stabileres System der sozialen Sicherheit, ganz zu schweigen.“ Übertrage man die norddeutschen Zahlen auf die Bundesrepublik insgesamt, so komme man auf Milliarden Euro, mit denen der Staat Niedriglöhne fördere, so Deutschland.
Lobbyismus: In Deutschland regieren die Wirtschaftsverbände
vom 03.04.2008 19:00
Der gekaufte Staat
Weit mehr Lobbyisten sind in den Ministerien an der Ausarbeitung der Gesetze beteiligt, als von der Regierung zugegeben.
(Von Christine Wicht. Ein Beitrag des Webmagazins auf "Hinter den Schlagzeilen)

Die Initiative LobbyControl protestiert am kommenden Freitag vor dem Bundestag in Berlin gegen eine ins Uferlose gehende Form des Lobbyismus in deutschen Ministerien. Diese Mitarbeiter arbeiten zwar in Unternehmen oder Verbänden, sind aber für eine gewisse Zeit in Ministerien tätig und werden von der Privatwirtschaft, die sie dorthin entsandt hat, weiterhin bezahlt. In einem aktuellen Bericht bestätigt der Bundesrechnungshof, dass eine große Anzahl von externen Mitarbeitern in Bundesministerien Leitungsaufgaben übernehmen. Es ist, so LobbyControl, ein Irrglaube, dass Gesetzesentwürfe ausschließlich von Staatsbediensteten verfasst werden.

Quelle: Hinter den Schlagzeilen

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Politik: Neubeginn in der Hamburgischen Bürgerschaft
vom 07.04.2008 00:14
Wahl Hamburg
CDU und Grüne einigen sich beim Thema Studiengebühren


CDU und GAL haben in ihren Koalitionsverhandlungen eine weitere Hürde genommen. In der mittlerweile siebten Runde erzielten die Verhandlungspartner am Freitag eine Einigung bei den umstrittenen Studiengebühren. Diese wird es vom kommenden Wintersemester an in der bisherigen Form nicht mehr geben. Künftig sollen Hamburgs Studenten erst nach ihrem Abschluss eine Gebühr zahlen - 375 Euro pro Semester. GAL-Landeschefin Anja Hajduk zufolge wird dies allerdings an ein Mindesteinkommen von 30.000 Euro im Jahr gekoppelt sein. Niemand müsse somit Angst vor übermäßiger Verschuldung haben.
Quelle: NDR

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Armut: Experten verreißen Rentenpolitik
vom 07.04.2008 00:17
Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!

Nach Berechnungen von Experten der Universität Fribourg unter Leitung von Prof. Hans Wolfgang Brachinger (Schweiz) sind die rund 20 Millionen deutsche Rentner von der hohen Teuerungsrate doppelt so stark betroffen wie die Durchschnittsbürger. Für ihre Einkäufe mussten sie im März durchschnittlich etwa 6 % mehr bezahlen als noch ein Jahr zuvor. Die Experten haben einen Index entwickelt, der die Preisentwicklung von 50 Waren misst, die besonders häufig von Senioren gekauft werden (vorwiegend Lebensmittel).

Demgegenüber sind die von der Bundesregierung mühsam auf den Weg gebrachten Rentenerhöhungen geradezu lächerlich und belassen real ein gewaltiges Minus in den Portemonais der Rentner. Was sind die Mehrkosten von 2 Milliarden bei 1,1 Prozent mehr Rente gegen die 9 Mrd Euro, die unter der Aufsicht des Bundes allein bei der Mittelstandsbank IKB eingeschossen werden müssen?

Quelle: Informationsportal Globalisierung

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Lobbyismus: In Deutschland regieren die Wirtschaftsverbände
vom 07.04.2008 00:19
Lobbyismus
Mehr Transparenz ist nötig


Die Bundesregierung findet nichts dabei, wenn täglich hunderte Lobbyisten durch die Türen der Ministerien gehen. Das beweist: Die Rechnung der Unternehmen und Verbände ist voll aufgegangen. Man regiert quasi heimlich am Kabinettstisch mit.
Ein Kommentar. Von Antje Sirleschtov

Quelle: Der Tagesspiegel

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Politik: Bei den eigenen Diäten herrscht Einigkeit
vom 07.04.2008 00:21
Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Dagmar Enkelmann


LINKE spendet Diätenerhöhung

"Die LINKE belässt es nicht bei Worten, ihrem Nein zur Diätenerhöhung, sondern lässt Taten folgen und spendet das Diäten-Plus seit Januar an Initiativen, Verbände und Vereine", erklärt die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE, Dagmar Enkelmann anlässlich der jetzt vorliegenden Spenden-Übersicht.

"Das breite Spektrum der Spendenempfängerinnen und -empfänger zeigt, wie groß der Bedarf an Unterstützung in der Gesellschaft ist, insbesondere bei Kinder- und Jugendprojekten sowie im gesamten sozialen und entwicklungspolitischen Bereich. DIE LINKE sieht sich deswegen nicht nur in ihrem Spendenentscheid bestätigt, sondern wird weiterhin die soziale Gerechtigkeit ins Zentrum der Politik stellen.

Ungeachtet der gespendeten Diätenerhöhung bleibt es auch bei der Forderung der LINKEN zu einer grundlegenden Reform der Abgeordnetenentschädigung. Privilegien wie die steuerfreie Kostenpauschale sowie die beitragsfreie Luxus-Altersversorgung gehören dabei auf den Prüfstand. Die Fraktion DIE LINKE hat dazu bereits einen Antrag vorgelegt, um künftig auch Bundestagsabgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen."

Weitere Informationen unter: www.linksfraktion.de/spenden_der_diaetenerhorhung_2008.php

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Hartz IV: Der „Ein-Euro-Job“ als Regelfall
vom 07.04.2008 00:24
Der „Ein-Euro-Job“ als Regelfall
Wunsiedel beschäftigt ganze Kolonnen ohne Aussicht auf Einstellung

Joachim Dankbar

Längst ist das eingetreten, was Kritiker der neuen Sozialgesetzgebung von Beginn an befürchtet haben: Wo es keine echten Jobs gibt, wird das Gesetz von Arbeitgebern bis an die Grenze der Unrechtmäßigkeit ausgereizt. Man könnte auch sagen ausgenützt: Denn eigentlich sind die „Ein-Euro-Jobs“ (gezahlt wird pro Stunde inzwischen 1,50 Euro) dazu gedacht, Bewerber wieder ins Berufsleben zurück zu führen. Keinesfalls soll real vorhandener Arbeitsbedarf billig bedient werden.

Auch in den Argen ist bekannt, dass sich gerade Kommunen hierüber oftmals hinweg setzten. Als besonders clever gelten Bürgermeister, die möglichst viele „Ein-Euro-Jobber“ für sich arbeiten lassen. Und wenn die sich noch so sehr anstrengen, eingestellt wird in der Praxis niemand.

Quelle: Frankenpost

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Gesellschaft: Deutschlands Mitte schrumpft dramatisch
vom 07.04.2008 00:33
1.000 Euro gegen den Abstieg
Die Mittelschicht spaltet sich in Vermögende und Besitzlose. Abstiegsbewältigung wird bei einem Teil von ihr zur Kulturtechnik. Die Politik hat darauf noch nicht reagiert
BARBARA DRIBBUSCH

Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung soll erst in den nächsten Monaten herauskommen, aber die entscheidende Botschaft sickert schon seit Wochen durch: Teile der Mittelschicht verlieren an Wohlstand in Deutschland. Nicht mehr "arm" und "reich" stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit, sondern die Verwerfungen in den mittleren Einkommenslagen. Ist das nun Grund zur Sorge oder nur Jammern auf hohem Niveau ?

Quelle: die tageszeitung

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Justiz: Erster Privatknast in Deutschland
vom 09.04.2008 00:30
"Der Staat muss sein Gewaltmonopol selber ausüben"
Kriminologe Feest gegen private Wachdienste in Gefängnissen

Moderation: Katrin Heise

Der Kriminologe und Rechtssoziologe Johannes Feest hält eine Teilprivatisierung von Gefängnissen in Deutschland nur in ganz bestimmten Arbeitsgebieten für möglich. Bereiche wie Küche, Wäsche oder Kioskverkauf seien durchaus in privater Hand zu betreiben. Doch die Aufsicht der Gefangenen oder die Durchführung von Arbeiten im Rahmen der Sozialisierung könne nur durch Staatsbedienstete geleistet werden. Alles andere sei nicht verfassungskonform.

Quelle: Deutschlandradio

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Unternehmen: Aldi hat heimlich Gegenorganisation zu Verdi gefördert
vom 09.04.2008 00:33
Ver.di prüft Strafanzeige gegen Aldi Nord
Gewerkschaft wirft Discounter Bestechung von Betriebsräten vor. Bsirske:»kriminelle Machenschaften«

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di will Aldi Nord wegen offensichtlich verdeckter Zahlungen an die unternehmerfreundliche Betriebsräteorganisation AUB anzeigen. Die Gewerkschaft gehe davon aus, daß Verstöße gegen das Betriebsverfassungsgesetz sowie Bestechung und Bestechlichkeit vorlägen, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Margret Mönig-Raane am Montag der AFP. Eine entsprechende Anzeige werde geprüft.
Quelle: jungeWelt

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Hartz IV: Ein-Euro-Jobber im "Sozialen" Bonus-Supermarkt
vom 09.04.2008 00:35
ARD-Morgenmagazin
Sozialer Supermarkt

In einem Stuttgarter Supermarkt werden Arbeitslose eingestellt und ausgebildet. Die „Bonus"-Kette wird von einem gemeinnützigen Unternehmen betrieben, das keine Gewinne erzielen darf. Video: (Länge: 2:48 min)
Quelle: ARD

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Arbeit: Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst
vom 09.04.2008 00:37
Unmut nach dem Abschluß
Ver.di-Linke zieht kritische Bilanz des Tarifabschlusses im öffentlichen Dienst und will Arbeitszeitverkürzung wieder zum Thema machen
Von Daniel Behruzi

Die ver.di-Linke hat bei ihrem Treffen am Wochenende in Bielefeld eine kritische Bilanz der Tarifrunde für die rund 2,1 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen gezogen. Insbesondere die kampflos hingenommene Verlängerung der Arbeitszeiten sorgte bei den Gewerkschaftern, die größtenteils aus dem ver.di-Landesbezirk Nordrhein-Westfalen kamen, für Unmut.

Quelle: jungeWelt

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Ernährung: Neue Ära des Hungers - Lebensmittelpreise steigen weltweit an
vom 09.04.2008 00:39
Hungerrevolten weltweit
Von Arnold Schölzel

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) in Rom rief am Montag die internationale Gemeinschaft »dringend« dazu auf, Gelder für akut erforderliche Hilfen in Haiti bereitzustellen, dem ärmsten Land der westlichen Hemisphäre. Dort hatten Unruhen wegen steigender Preise für Nahrungsmittel Ende vergangener Woche in zwei Tagen vier Menschenleben gefordert. WFP-Exekutivdirektorin Josette Sheeran erklärte: »In dieser entscheidenden Zeit müssen wir den Menschen in Haiti und in anderen Ländern beistehen, die von den steigenden Preisen am stärksten betroffen sind.«
Die Organisation wies darauf hin, daß Haiti nur eines von mehreren Ländern ist, in denen es wegen der Teuerung bei Lebensmitteln und Treibstoff in letzter Zeit zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kam. WFP nannte Ägypten, Burkina Faso, Indonesien, Elfenbeinküste, Mauretanien, Moçambique und Senegal. Regionale Medien berichten auch von Unruhen in Kamerun, Marokko, Guinea und Guinea-Bissau.
...
Hinzuzufügen wäre: In der Bundesrepublik leben nach jüngsten Berichten etwa 800.000 Menschen von den Angeboten der sogenannten »Tafeln« in Großstädten, d. h. von Rest-Lebensmitteln aus Supermärkten.

Quelle: jungeWelt

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Politik: Roland Berger mischt mit
vom 09.04.2008 00:42
Eliten-Marketing

Auf den NachDenkSeiten beschäftigen wir uns regelmäßig mit der Frage, dass und wie es unseren sog. „Eliten“ gelingt, Netzwerke zu knüpfen und über sog. „Meinungsführer“ und PR-Strategien (Kommunikation) die öffentliche Meinung und die Politik nach ihren Interessen zu beeinflussen und zu prägen. Wenn wir hinter interessensbezogenen Entscheidungen, wie z.B. die Privatisierung der Altersvorsorge oder der Bahn den undemokratischen Einfluss mächtiger Interessengruppen und ihrer PR- und Marketing-Strategien erkennen, wird uns von den von uns Kritisierten vorgehalten, wir seien „Verschwörungstheoretiker“.

Wir sind deshalb äußerst dankbar, dass jetzt von Torsten Oltmanns »Principal und Global Marketing Director«, Christiane Diekmann, „Brand Strategist“ und Vera Böhm, Spezialistin für strategisches Marketing- und Medienmanagement, alle beschäftigt bei Roland Berger Strategy Consultants das Buch „Eliten-Marketing – Wie Sie Entscheider erreichen“ (PDF - 1.6 MB) herausgebracht wurde. Dort finden Sie Vieles bestätigt, was wir durch mühselige Analysen täglich herausarbeiten müssen. Was wir als „politische Korruption“ bezeichnen, nennt sich dort allerdings „Eliten-Marketing“.
Wolfgang Lieb

Quelle: NachDenkSeiten

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Politik: Wie rechtsradikal ist die Junge Union?
vom 09.04.2008 00:45
Wie rechtsradikal ist die Junge Union?
Der Vize-Chef der Schüler-Union in Altona kandidierte für DVU

MATHIS NEUBURGER

Neuer Neonazi-Schock für die CDU! Ein Mitglied kandidierte in Altona für die DVU! Patrick Schlemmer (18) aus Altona-Altstadt war bis gestern Vize-Chef der Schüler-Union in Altona - trat am 24. Februar aber für die Rechtsextremen an. Das ist bereits der zweite Neonazi-Skandal in der CDU in einem Monat!

Quelle: Mopo online

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Arbeit: Die Entwicklung des Arbeitsmarktes
vom 09.04.2008 00:48
DGB
Hartz-IV-Bilanz ist schöngerechnet


Der DGB hat die von der Bundesagentur für Arbeit vorgelegte Bilanz zur Hartz-IV-Reform als verfälscht kritisiert. Es gebe mehr Hartz-IV-Empfänger als 2005.
Quelle: Focus online

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Arbeit: Ein Hoch dem Mindestlohn
vom 10.04.2008 21:57
Pressemitteilung:

Europäischer Gerichtshof bestätigt: Sozialdumping ist in Deutschland hausgemacht.
Von Sylvia-Yvonne Kaufmann, Europaabgeordnete der Partei DIE LINKE.

Das Sozialdumping, das die Menschen täglich in Deutschland – und vielen anderen Mitgliedstaaten – erleben müssen, ist in erster Linie hausgemacht. Sozialdumping ist nicht per se Folge der europäischen Integration. Sozialdumping ist vielmehr das gewollte Ergebnis einer neoliberalen Wirtschaftspolitik, die sich einmal mehr als untauglich erweist, unsere Gesellschaft sozial gerecht zu gestalten.

Der europäische Binnenmarkt bietet große Chancen, den Herausforderungen der Globalisierung mit einer Wirtschaftspolitik zu begegnen, die in der Lage ist, soziale Probleme im Interesse der Menschen zu lösen. Dies ist auch Teil der europäischen Idee, und die europäische Entsenderichtlinie ist eines der Mittel zu ihrer Verwirklichung. Sie erlaubt den Mitgliedstaaten die Anwendung ihres gesetzlichen Mindestlohnes auf ausländische Dienstleistungsunternehmen und deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, um so Sozialdumping zu verhindern. Dies hat der Gerichtshof in seinem Urteil in der Rechtssache Rüffert noch einmal bestätigt.

Mit ihrer permanenten Weigerung, in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen, tragen die Unionsparteien und die FDP eine hohe Verantwortung dafür, dass die in Deutschland lebenden wie die nach Deutschland entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu den Verlierern in der Gesellschaft gehören. Wenn Sozialdumping den Alltag der Menschen bestimmt, bleibt auch die europäische Idee mehr und mehr auf der Strecke.

Wer die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes in Deutschland verhindert, handelt also unsozial, wirtschaftsfeindlich und antieuropäisch.


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Arbeit: Leiharbeiter verdrängen Festangestellte
vom 10.04.2008 22:01
Gleicher Lohn
Hoffnung für Leiharbeiter

VON EVA ROTH

Frankfurt. Die IG Metall hat eine bundesweite Kampagne zur Leiharbeit gestartet. "Jetzt ist Schluss mit Missbrauch und Lohndumping", verkündete gestern IG-Metall-Vizechef Detlef Wetzel. Die Gewerkschaft werde alles in ihrer Kraft stehende tun, um die Arbeitsbedingungen der Leute zu verbessern. Oberstes Ziel sei, dass Leiharbeiter und Festangestellte den gleichen Lohn bekommen, wenn sie die gleiche Arbeit machen. Dieses Equal-Pay-Prinzip sei ein Menschenrecht, betonte Wetzel.

Quelle: FR-online.de

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Hartz IV: Das Elend mit dem Regelsatz und kein Ende
vom 10.04.2008 22:05
PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Markus Kurth


Kein Ausgleich des Kaufkraftverlustes für Hartz IV-Empfänger durch geplante Regelsatzanpassung

Die zum 1. Juli 2008 geplante Erhöhung der Regelleistungen von 347 Euro auf 351 Euro reicht nicht, um den Kaufkraftverlust für Arbeitslosengeld II-Beziehende durch Preissteigerungen auszugleichen. Preisbereinigt sind die Regelleistungen für ALG II-Beziehende in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Der Anpassungsmechanismus für die ALG II-Leistungen muss dringend vom Rentenwert abgekoppelt und an die Entwicklung des Preisindex geknüpft werden.

Aufgrund eines internen Berichtes des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 4. November 2007 hätte unter Berücksichtigung der Preisentwicklung die Regelleistung für Erwachsene bereits zum Juli des letzten Jahres 365 Euro betragen müssen. Dies entspricht einem Kaufkraftverlust von 5 Prozent im Vergleich zum Jahre 2003. In diesen Berechnungen sind die jüngsten Preissteigerungen insbesondere für Lebensmittel und Energiekosten nicht enthalten, so dass der aktuelle Kaufkraftverlust für Bezieherinnen und Bezieher von Sozialleistungen noch höher sein dürfte.

Nicht nur Preissteigerungen sind bei der Bemessung von Regelleistungen zu berücksichtigen. Um dem Verfassungsgebot der Sicherung des soziokulturellen Existenzminimums zu genügen, muss die Bemessungsgrundlage der Regelleistungen für ALG II-Beziehende grundsätzlich neu geordnet werden. Nach Berechnungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes müssten die Regelleistungen für Sozialleistungsbeziehende heute mindestens 420 Euro betragen. Die Bundesregierung verharrt jedoch in Untätigkeit. Die vom ehemaligen Bundesminister Müntefering im August 2007 zugesagte Überprüfung der Regelleistungen ist auf Eis gelegt.


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Ernährung: Neue Ära des Hungers - Lebensmittelpreise steigen weltweit an
vom 10.04.2008 22:08
Was haben die Globalisierer nun an Hunger angerichtet?

Die neoliberalen Globalisierer, mit dem IWF angefangen, haben arme Entwicklungsländer gezwungen, ihre Grenzen für Nahrungsmittelimporte aus den reichen Industrieländern, vor allem USA und Europäische Union, oder auch aus Überschußländern unter den Entwicklungsländern zu öffnen. Dies ging sehr oft zu Lasten der heimischen Produktion.

Jetzt ist die Bescherung für diese armen Entwicklungsländer perfekt.
Unter dem Druck der Nachfrage aus zu Wohlstand kommenden Schwellenländern, wie China und Indien, aber auch der Industrieländer selbst, sowie dem Interesse der Industrieländer, ihre Mobilität trotz der klimatischen Grenzen über Biotreibstoffe zu halten und möglichst noch zu steigern, explodieren die Nahrungsmittelpreise. Der Hunger kehrt in viele Entwicklungsländer zurück. Auch die Armen in den reichen Industrieländer bekommen die horrenden Preissteigerungen zu spüren.

Quelle: Informationsportal Globalisierung

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Hartz IV: Hungerstreik - Arbeitsloser protestiert gegen Schikanen
vom 10.04.2008 22:11
Entwürdigende Behandlung von Hartz IV-Empfängern durch Jobcenter
Seit fast sechs Wochen ist ein Hartz IV-Empfänger im Hungerstreik und verlangt eine Entschuldigung vom Leiter des Jobcenters für unrechtmäßige Leistungskürzungen
Jörn Hagenloch

Die Einführung der Hartz IV-Reformen im Jahr 2005 hat die Gesellschaft grundlegend verändert. Seither wird wieder ganz offen von Unterschicht und Klassengesellschaft geredet. Wer von Hartz IV leben muss, ist ganz unten angekommen. Das zeigt sich nicht nur am Kontostand, sondern oft auch an der Behandlung in den Jobcentern. Neben den bekannten Maximen "Fördern und Fordern" kommen nicht selten auch "Gängeln, Bevormunden und Sanktionieren" zur Anwendung.
Quelle: Telepolis

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Energie: Nie wieder billiges Öl
vom 12.04.2008 00:08
"Es gibt kein billiges Öl mehr"
Auch wenn die Wirtschaftskrise Indien und China treffen sollte: Der Ölhändler Otto Wiesmann glaubt nicht, dass dies an dem derzeit hohen Ölpreis viel ändern würde
INTERVIEW: CHRISTINE ZEINER

taz: Herr Wiesmann, der Ölpreis steht bei mehr als 112 US-Dollar. Wie geht es jetzt weiter?

Otto Wiesmann: Das zeigt, dass die Ölparty bald vorbei sein wird. Uns geht das Öl aus. Mit Spekulation hat der Preis wenig zu tun. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich der Preis für ein Fass Rohöl verzehnfacht. Sprit und Heizöl werden noch teurer.

Quelle: die tageszeitung

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IGM: Leiharbeit - Gleiche Arbeit - Gleiches Geld
vom 12.04.2008 00:10
Gewollte Prekarität?
Leiharbeit wird Massenphänomen

Leiharbeit ist auf dem Vormarsch. Politik undWirtschaft sprechen in diesem Zusammenhang häufig von „Flexibilisierung“. Fakt jedoch ist, dass Leiharbeit von den Unternehmen mehr und mehr gezielt dazu benutzt wird, Lohnkosten einzusparen und Profite zu maximieren. Die Beschäftigung in Leiharbeit ist in Deutschland zu einem Massenphänomen geworden. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache:
2004 hatte sich mit rund 400.000 Leiharbeitskräften ihre Zahl gegenüber 1997 bereits verdoppelt. Im Zuge der „Reformpolitik“ am Arbeitsmarkt wurden die Voraussetzungen für den Einsatz von Leiharbeit weiter gelockert. Im Juni 2007, gab es bereits rund 731.000 Beschäftigte in Leiharbeit. Berücksichtigt man die Fluktuation beim Leiharbeitseinsatz, beziffert sich die Zahl der Betroffenen auf 900.000 in der Gesamtwirtschaft, davon 260.000 in der Metall- und Elektroindustrie.

Der Leiharbeitssektor breitet sich rasch aus. Bezahlung, Urlaubsanspruch, Arbeitsplatzsicherheit, Weiterbildungsmöglichkeiten – in all diesen Fragen sind Leiharbeitskräfte schlechter gestellt als Stammbeschäftigte. Auch ist Leiharbeit praktisch eine mitbestimmungsfreie Zone: Trotz intensiver Suche fand das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (iab) 2006 kein einziges mittleres oder kleines kommerzielles Verleihunternehmen mit Betriebsrat.
Damit ist Leiharbeit nach wie vor eine prekäre Form von Arbeit.

Lösungen sind machbar!
Die Verantwortung der Politik


Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um faire Lösungen für Beschäftigte in Leiharbeit und Stammbelegschaften durchzusetzen: Auf der betriebspolitischen Ebene geht es der IG Metall darum, Betriebsvereinbarungen abzuschließen, die den Grundsatz des „equal pay“ und „equal treatment“ umsetzen.

Neben den Arbeitgebern ist auch die Politik gefordert:
Sie darf nicht zulassen, dass prekäre, ungeschützte Arbeit zum Leitbild der Gesellschaft wird. Die Gesetzgeber sind in der Verantwortung gegenüber den Leiharbeitskräften und müssen eine wirksame Regulierung sicherstellen. Der Gleichbehandlungsgrundsatz darf nicht zu Ungunsten der Beschäftigten ständig weiter untergraben werden.
Deshalb setzt sich die IG Metall auf der rechtspolitischen Ebene mit ihrem ganzen Gewicht dafür ein, die Regelungen im aüg wieder zurückzunehmen, die zur Ausweitung der Leiharbeit geführt haben.
Auf der tarifpolitischen Ebene steht die Verbesserung der Tarifverträge mit den Leiharbeitsverbänden igz und bza an, ebenso wie der Versuch, das mit diesen Verbänden vereinbarte Mindestentgelt als untere Haltelinie über das Entsendegesetz für allgemeinverbindlich zu erklären.

Die IG Metall setzt sich für die Interessen der Stammbelegschaften und der Leiharbeitskräfte ein. Im Betrieb, in der Wirtschaft und in der Gesellschaft. So macht sie Druck auf die Arbeitgeber, auf ihre Verbände und auf die Politik. Rund 2,3 Millionen Mitglieder der IG Metall stehen für die Forderung: Gleiche Arbeit – Gleiches Geld.
Quelle: Auszug aus der Kampagnenbroschüre der IGM (PDF Dokument)

Zur Kampagnenseite der IGM: Gleiche Arbeit - Gleiches Geld
Arbeit: Wie groß ist das Niedriglohn-Problem wirklich?
vom 12.04.2008 00:14
Billiglöhne
Niedrigster Tariflohn beginnt bei 3,06 Euro


Während hierzulande über Mindestlöhne von 7,50 Euro und mehr pro Stunde debattiert wird, liegen in manchen Branchen die tariflich vereinbarten Einstiegslöhne deutlich unter dieser Grenze. Das ist das Ergebnis einer Analyse des WSI-Tarifarchivs. Dabei ist das Ost-West-Gefälle noch immer groß.
Quelle: Welt online

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Hartz IV: Grundsicherung für Arbeitsuchende wird fortentwickelt
vom 12.04.2008 00:16
Arbeitsmarkt
Deutschpflicht für Hartz-IV-Ausländer


Das Arbeitsministerium will Langzeitarbeitslose ausländischer Herkunft künftig zu Deutschkursen verpflichten. Zugleich sollen die Förder-Kataloge der BA gestrafft werden.
Von FOCUS-Korrespondent Hans-Jürgen Moritz

Quelle: Focus online
Justiz: Aachener Staatsschutz drangsaliert Erwerbslosenforum
vom 12.04.2008 00:19
„Mich wundert, dass noch niemand Amok gelaufen ist"
Politisch unwillkommen

Von Hans-Dieter Hey

Offensichtlich gehen manche politischen Äußerungen in einem Internetforum der Staatsanwaltschaft Aachen zu weit. Seit Ende 2007 bastelt sie deshalb an einem Vorwurf wegen Volksverhetzung gegen Bürgerinnen und Bürger, die sich unter Bezug auf das Recht der freien Meinungsäußerung im „Erwerbslosen Forum Deutschland" gegen die Apartheidgesetze von Hartz IV öffentlich äußern. Nicht bekannt ist dagegen, ob die Staatsanwaltschaft Aachen auch gegen die politischen Verursacher von Hartz IV vorgeht.

Quelle: NRhZ-online

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Politik: Neubeginn in der Hamburgischen Bürgerschaft
vom 12.04.2008 00:22
Die Linke und die riesigen Papierberge
RENATE PINZKE

Die Polit-Neulinge der Linkspartei haben es nicht leicht. Berge von Papier stapeln sich auf ihren Bänken. Die Datenflut in der Bürgerschaft würde ihresgleichen suchen, heißt es aus den Reihen der Linkspartei. "Ich weiß gar nicht, wann ich das alles lesen soll", so eine Abgeordnete. Denn pro Jahr kommen gut über 3000 parlamentarische Anfragen zusammen. Und natürlich: Eigene Anfragen stehen auf dem Programm, Reaktionen auf das Tagesgeschehen müssen erfolgen.

Quelle: Mopo online

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Sozialgericht Hamburg: Eingliederungsvereinbarungen sind keine hoheitlichen Maßnahmen
vom 12.04.2008 10:59
Sozialgericht Hamburg bestätigt erneut:
Eingliederungsvereinbarungen sind keine hoheitlichen Maßnahmen

- von Thomas Meese -


Die City Nord genannte Bureau-Stadt im Hamburger Stadtteil Winterhude besucht wegen ihrer städtebaulichen Tristesse eigentlich nur, wer muss. Sei es, um dort zu lohnarbeiten; sei es wegen eines Gerichtstermins bei dem Sozialgericht oder Landessozialgericht Hamburg.
Am 03. April 2008 hatte Ralf Hagelstein (Editor - peng-ev.de) seine mündliche Verhandlung vor dem Sozialgericht Hamburg.
"Im Ganzen entsprach das Schloß, wie es sich hier ... zeigte, K.'s Erwartungen"

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Die herrschende Klasse bereitet sich auf Unruhen vor
vom 12.04.2008 23:17
INNERE SICHERHEIT
Verfassungsschutz will Internet-Knotenpunkte überwachen

Von Marcel Rosenbach

Neuer Vorstoß in der Online-Überwachung: Nach den Erfahrungen der Anti-Terror-Operation "Alberich" fordert der Verfassungsschutz mehr Befugnisse. Nicht mehr nur auf Festplatten will er zugreifen dürfen - auch E-Mail-Konten und ganze Internet-Knotenpunkte wollen die Ermittler überwachen.

Quelle: Spiegel online

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Robotik: Ende der Arbeit?
vom 14.04.2008 01:31
Trends in der Automatisierung
Serviceroboter passen auf

Von Chris Löwer

Mobile Roboter werden zunehmend selbstständiger. Schon heute sind weltweit 3,5 Millionen Serviceroboter privat im Einsatz - Tendenz steigend. Dank besserer Sensoren und intelligenter Programmierung übernehmen die Servicemaschinen zunehmend Aufgaben im sensiblen Sicherheitsbereich.

Quelle: Handelsblatt

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Gesellschaft: Der Konsument als Revolutionär?
vom 14.04.2008 01:34
Ich konsumiere, also bin ich
Von Ludger Heidbrink

Benjamin Barber und Robert Reich analysieren den Sieg des Kapitalismus über die Demokratie – und was dagegen zu tun ist

Quelle: Die Zeit

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Armut: Experten verreißen Rentenpolitik
vom 15.04.2008 00:58
Heilige Rentenformel
Verantwortlich: Wolfgang Lieb

Die Kritiker der Rentenerhöhung, angefangen vom DIW, über die Junge Union, die Grünen bis zu den Arbeitgeberverbänden, werfen der Bundesregierung einen „kalten, willkürlichen Eingriff“ in die Rentenformel vor.

Wenn Sie einmal nachlesen wollen, wie viele „Eingriffe“ in die Rentenversicherung seit 1978 vorgenommen worden sind, dann müssen Sie die „Sozialpolitische Chronik“ der Arbeitnehmerkammer Bremen, zusammengestellt von Johannes Steffen, überfliegen. In 30 Jahren gab es 60 (sechzig!) Änderungen auf dem Feld der Rentenpolitik – in den letzten zwei Jahrzehnten meistens verbunden mit Verschlechterungen für die Rentner und Beitragszahler. Kaum eine dieser teilweise gravierenden Änderungen hat einen solchen Widerstand vor allem konservativer Kreise hervorgerufen wie die jetzt beschlossene Erhöhung um 1,1 Prozent (0,6 Prozentpunkte mehr als die nach der bisherigen Rentenformel vorgesehenen 0,5 Prozent). Schon daran kann man die Scheinheiligkeit dieser Kritik ablesen. Die Einführung des „Riester-Faktors“, der jetzt zwei Jahre ausgesetzt werden soll, war zumindest genauso „kalt“ und „willkürlich“ wie nun seine Aussetzung für (nur) zwei Jahre.

Die wesentlichen Änderungen in der Arbeitslosen-, Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung sowie bei der Sozialhilfe (HLU) und der Grundsicherung für Arbeitsuchende - von den siebziger Jahren bis heute.
Quelle: Arbeitnehmerkammer Bremen (PDF - 1 MB)

Ein wirklich lesenswertes Dokument für alle, die den Sozialabbau der vergangenen Jahrzehnte einmal schwarz auf weiß nachverfolgen möchten.

Quelle: NachDenkSeiten

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Gesellschaft: Das Unbehagen am Kapitalismus wächst
vom 15.04.2008 01:01
Der Kapitalismus verliert seinen Glanz
Allmählich reicht es. Nach den Finanzmärkten haben die Spekulanten jetzt auch den Weltmarkt für Nahrungsmittel ins Chaos gestürzt.
Werner Vontobel

Und immer müssen Normalbürger die Zeche zahlen. Das fällt inzwischen sogar der Finanzpresse auf. «Der angelsächsische Kapitalismus verliert seinen Glanz», schrieb die «Financial Times» diese Woche und wagte eine Prognose: «Die Wähler werden steigende Ungleichheit und stagnierende Einkommen kaum länger klaglos hinnehmen.»

Quelle: Blick

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Privatisierung: Herr Mehdorn, warum verkaufen Sie unsere Bahn?
vom 15.04.2008 01:04
Es gibt auch keinen Grund, 24,9% der Bahn zu verscherbeln.

Heute wird berichtet, die SPD-Arbeitsgruppe habe sich auf den Verkauf von 24,9% der Zwischenholding für den Personen- und Frachtverkehr an private Anleger verständigt. Das ist der Fuß in der Tür. Wie wir auf den NachDenkSeiten schon oft belegt haben, gibt es keinen Grund für diese Privatisierung. Hier wollen einige am Börsengang verdienen und außerdem ihren Einfluss auf die Unternehmenspolitik der Bahn verstärken. Und sie wissen ganz genau, dass dies die Öffnung der Tür ist für weitere Privatisierungen.
Albrecht Müller.

Quelle: NachDenkSeiten

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Lobbyismus: In Deutschland regieren die Wirtschaftsverbände
vom 15.04.2008 01:08
Und keiner nennt es Korruption
Das große Schweigen um die "Leihbeamten"-Affäre
Thomas Barth

Seit zwei Jahren ist bekannt, dass in deutschen Bundesministerien sogenannte "externe Mitarbeiter" oder auch "Leihbeamte" tätig sind. Finanziert werden sie meist von großen Konzernen, und sie üben brisante Tätigkeiten aus, sind beteiligt an der öffentlichen Auftragsvergabe und am Entwerfen von Gesetzesvorlagen. Das Politmagazin Monitor berichtete vor kurzem, aber die Bundesregierung wies tags darauf die Kritik zurück: Man brauche die externe Kompetenz, da die Regierungsbehörden selber nicht darüber verfügen. Ende der Debatte.
Quelle: Telepolis

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Hartz IV: Jetzt offiziell - Hartz IV macht arm
vom 16.04.2008 02:17
Sozialstudie
"Hartz IV macht arm"

Von Karin Wollschläger (kna)

kna: Herr Wagner, fünf Jahre Hartz-IV-Gesetze - welche Schwachstellen haben sich in der Praxis ergeben?

Thomas Wagner: Die Regelsätze sind definitiv zu niedrig. Erwachsene bekommen 347 Euro im Monat, Kinder 208 Euro. Ein Bespiel: Kinder erhalten 2,28 Euro pro Tag für Essen. Wie soll davon ein Jugendlicher im Wachstum gesund leben? Die Kosten allein für ein Mittagessen in der Schule liegen in der Regel bei drei bis vier Euro. Ein weiterer kritischer Punkt ist das Konzept "Fördern und Fordern". In der Praxis liegt der Schwerpunkt zu stark auf dem Fordern. Die Förderung hingegen bleibt recht diffus und berücksichtigt oft nur unangemessen die Situation der Betroffenen.

Quelle: FR-online.de

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Gesellschaft: Prekäre Arbeit - Ursachen, Ausmaß, soziale Folgen
vom 16.04.2008 02:19
Ein Praktikum führt selten in die Festanstellung

Ein Praktikum verhilft nur gut einem Drittel der Berufsanfänger unmittelbar zu einer Festanstellung. Die Mehrzahl der Praktikanten fühlt sich zudem untervergütet. Dies sind Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums.
Quelle: personal-magazin.de

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Datenschutz: Online-Durchsuchungen
vom 16.04.2008 02:22
BKA-Gesetz
Regierung einig über Online-Durchsuchung


Nach monatelangem Ringen hat die Bundesregierung das BKA-Gesetz und die darin enthaltene Regelung zur Online-Durchsuchung privater Computer auf den Weg gebracht. Das Bundeskriminalamt (BKA) würde damit erweiterte Befugnisse erhalten.
Quelle: Handelsblatt

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Armut: Experten verreißen Rentenpolitik
vom 16.04.2008 02:27
MINIJOBS
Immer mehr Rentner müssen arbeiten


Die Finanzlage älterer Menschen wird immer schlechter. Die Zahl der Senioren, die arbeiten gehen müssen, weil sie von ihrer Rente nicht leben können, ist dramatisch angestiegen. Zudem ist das reale Einkommen der Rentner laut einer Banken-Studie in den letzten vier Jahren stark gesunken.
Quelle: Spiegel online

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Wohnen: Preisexplosion bei Wohnungsmieten
vom 16.04.2008 02:29
Hamburgs Mieten explodieren
Steigerung um 8,2 Prozent in nur einem Jahr

OLAF WUNDER

Wenn es so weitergeht, ist es bald unbezahlbar, in Hamburg zu wohnen. Das befürchten Schüler eines Geografie-Grundkurses am Gymnasium Ohmoor (Nienstedten). Die Zwölftklässler haben die Entwicklung der Mietpreise untersucht und sind dabei zu dramatischen Ergebnissen gekommen: Von 2007 auf 2008 seien bei frei finanzierten Wohnungen die Nettomieten um durchschnittlich 8,2 Prozent gestiegen - und damit doppelt so stark wie im vergangenen Jahr.

Quelle: Mopo online

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Arbeit: SPD und Union stellen Modell zur Mitarbeiter-Beteiligung vor
vom 16.04.2008 02:31
Erwerb von Kapitalanteilen am eigenen Betrieb
Koalition zieht Investivlohn durch

Von Sven Afhüppe und Dietrich Creutzburg

Die Große Koalition hat in einem der letzten größeren Reformvorhaben der laufenden Legislaturperiode eine Einigung erzielt: Danach soll die Kapitalbeteiligung von Mitarbeitern am eigenen Unternehmen stärker als bisher gefördert werden. Nach Informationen des Handelsblatts aus Regierungskreisen hat sich die zuständige koalitionsinterne Arbeitsgruppe bereits auf wesentliche Eckpunkte verständigt.

Quelle: Handelsblatt

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Politik: Agenda 2010 - Bilanz des Sozialabbaus erfordert Kurswechsel
vom 17.04.2008 00:05
Die Tricks der Agenda-Politik

Es sind immer die gleichen Tricks hinter der Agenda-Politik, ob hinter der Agenda 2010 des Gerhard Schröder oder nun hinter der Agenda 2020 des Horst Köhler. Als erstes werden die Menschen in die Akzeptanz der neoliberalen Globalisierung getrieben, sei es daß man sie als unvermeidbar hinstellt oder als einfach für alle vorteilhaft oder gar beides.
Quelle: Informationsportal Globalisierung

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Ernährung: Neue Ära des Hungers - Lebensmittelpreise steigen weltweit an
vom 17.04.2008 00:08
Hungrige Welt
Das Ende der Kolonialzeit

Von Gerd Appenzeller

Die reichen Länder dieser Welt sorgen sich um ihren Reichtum. Sie haben Angst davor, Benzin und Elektrizität könnten knapp werden. Und geradezu panisch reagieren sie auf das, was sie als „Wohlstandsflüchtlinge“ bezeichnen, ein gemein den wahren Wortsinn verschleiernder Begriff.

Quelle: Der Tagesspiegel

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Politik: Neubeginn in der Hamburgischen Bürgerschaft
vom 17.04.2008 00:10
Linken-Abgeordneter zum Vizepräsidenten der Bürgerschaft gewählt

Hamburg (dpa/lno) - Der Abgeordnete der Partei Die Linken, Wofgang Joithe von Krosigk, ist am Mittwoch zum Vizepräsidenten der Hamburger Bürgerschaft gewählt worden.
Quelle: Welt online

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Politik: Agenda 2010 - Bilanz des Sozialabbaus erfordert Kurswechsel
vom 18.04.2008 01:39
Köhlers Agenda 2020 – Nach der Reform ist vor der Reform

Bundespräsident Horst Köhler hat eine „Agenda 2020“ gefordert, um die Arbeitslosigkeit weiter zu verringern und Vollbeschäftigung in Deutschland zu erreichen. Dieses Ziel sei im Falle einer Fortsetzung der Reformanstrengungen realistisch.
Wie alle „Reformer“ verweigert Köhler eine kritische Bestandsaufnahme der Agenda 2010, und weil deren Ergebnisse alles andere als befriedigend sind, verlangt er eine Erhöhung der Reformdosis. Mit den Agenda-Reformern ist es wie bei Drogensüchtigen, je schlechter es geht, desto höher die Dosis.

Wolfgang Lieb

Quelle: NachDenkSeiten

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Hartz IV: Arbeitsagentur bespitzelt Arbeitslose
vom 18.04.2008 01:43
Überwachungs-Skandal
Arbeitsagentur bespitzelt Arbeitslose


Die Überwachungsaffäre um Bespitzelung von Beschäftigten weitet sich aus. Nun sollen auch Hartz-IV-Empfänger bespitzelt worden sein - durch die Bundesagentur für Arbeit. Brisante Details: Die Arbeitsagentur soll Spitzel-Protokolle erstellt haben, worin Überwachungs-Aktivitäten dokumentiert seien. Das berichtet der "Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag" (SHZ) unter Berufung auf den Datenschutz-Beauftragten des Landes Schleswig-Holstein, Thilo Weichert. Darüber hinaus gebe es rechtswidrige Video-Überwachungen, so das Blatt.
Quelle: t-online.de

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Justiz: "Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen!"
vom 18.04.2008 01:45
Wenn der Staatsanwalt Ungleiches gleich behandelt
Ist 32 Euro-Ordnungswidrigkeit das 20-fache für Bürokratie wert?

Wiesbaden (LiZ). Weil eine Wiesbadener Hartz IV-Betroffene aus dem kargen 347 Euro- Regelsatz eine 32 Euro- Strafe für eine Ordnungswidrigkeit nicht bezahlen konnte, soll sie nun drei Tage Erzwingungshaft abbüßen und zusätzlich die durch Mahnungen verdoppelte Summe von 66 Euro zahlen. Das sei ein „übliches Druckmittel“, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hartmut Ferse, gegenüber der Frankfurter Rundschau.
Quelle: LinksZeitung

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Korruption: Der Fall Siemens
vom 18.04.2008 01:47
Siemens bereitet Klagen vor
Alle Ex-Zentralvorstände sollen verklagt werden


Es wäre ein Präzedenzfall in der deutschen Wirtschaftsgeschichte: Siemens will wegen der Schmiergeld-Affäre den gesamten Ex-Vorstand auf Schadensersatz verklagen - auch von Pierer und Radomski. Aktionärsschützer sprechen von einem "beispiellosen Verfahren".
Von Markus Balser und Klaus Ott

Quelle: sueddeutsche.de

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Arbeit: Wie groß ist das Niedriglohn-Problem wirklich?
vom 18.04.2008 01:49
Weitere Zunahme der Niedriglohnbeschäftigung:
2006 bereits rund 6,5 Millionen Beschäftigte betroffen

Thorsten Kalina / Claudia Weinkopf

Auf den Punkt ...

* Unter allen abhängig Beschäftigten liegt der Anteil von Niedriglöhnen (unterhalb von zwei Dritteln des Medians) 2006 bei gut 22% - d.h. mehr als jede/r Fünfte ist gering bezahlt.
* Gegenüber 1995 ist der Niedriglohnanteil in Deutschland damit um gut 43% gestiegen.
* Der durchschnittliche Stundenlohn der Niedriglohnbeziehenden ist seit 2004 gesunken, während er in den Vorjahren gestiegen ist.
* Überdurchschnittlich betroffen von Niedriglöhnen sind insbesondere Mini-jobber/innen, Jüngere, gering Qualifizierte, Ausländer/innen und Frauen.
* Der Anteil von Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung am Niedriglohnbereich ist von 58,6% (1995) auf 67,5% (2006) deutlich gestiegen.
* Im internationalen Vergleich hat Deutschland inzwischen einen hohen Anteil von Niedriglöhnen und eine fast beispiellose Ausdifferenzierung des Lohnspektrums nach unten.

IAQ-Report 2008-01 als PDF

Quelle: Institut Arbeit und Qualifikation

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Arbeit: Verdi droht mit unbefristetem Post-Streik
vom 18.04.2008 01:52
Tarifstreit
Postkunden müssen ab Montag mit Streik rechnen


Heute hat die entscheidende Runde in den Verhandlungen um die Tarife der Postmitarbeiter begonnen. Für die Gespräche sind zwei Tage angesetzt. Kommt es zu keiner Einigung, hat die Gewerkschaft Ver.di bereits alle nötigen Vorbereitungen getroffen, um ab kommende Woche in den Dauerstreik zu treten.
Quelle: Welt online

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Wirtschaft: Aufschwung oder Abschwung? Wirtschaftinstitute uneinig...!?
vom 18.04.2008 01:54
Da zahlen wir wieder für ein Wirtschaftsgutachten voller Ungereimtheiten, das nicht das Papier wert ist

Die Bundesregierung finanziert aus unseren Steuern über den Haushalt des Bundeswirtschaftsministeriums, der dafür 41 Millionen Euro vorsieht, die Wirtschaftsforschungsinstitute. Die produzieren dann teuere Gutachten und stützen damit meist die politische Linie des Bundeswirtschaftsministers und der Bundesregierung.

Beim diesjährigen Frühjahrsgutachten mußte ganz besonders getrickst werden. Denn die Aussichten sind nicht gut, doch die Institute haben das Wachstum für 2008 und 2009 noch um fast ein halbes Prozent höher als noch vor wenigen Tagen der IWF angesetzt.

Quelle: Informationsportal Globalisierung

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Arbeit: Wie groß ist das Niedriglohn-Problem wirklich?
vom 19.04.2008 22:00
Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Werner Dreibus


Lohndumping made in Germany

"Bald ist Deutschland nicht nur Exportweltmeister sondern auch Meister im Lohndumping", befürchtet Werner Dreibus. Mit sozialer Marktwirtschaft habe das nichts mehr zu tun. "22 Prozent Niedriglöhner sind eine beschämende Bilanz", sagt der stellvertretende Vorsitzende und gewerkschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE zu den Ergebnissen einer heute veröffentlichten Studie über den Niedriglohnsektor in fünf europäischen Staaten. Darin wird die Zahl der Geringverdienerinnen und Geringverdiener in Deutschland auf 6,5 Millionen beziffert. Davon verdienen 2 Millionen weniger als 5 Euro in der Stunde.

"Die Studie belegt, was die LINKE schon lange anprangert: Die sogenannten Arbeitsmarktreformen und insbesondere Hartz IV sowie die Deregulierung der Leiharbeit sind schuld am Billiglohn-Desaster. Durch die Angst vor dem Abrutschen in Hartz IV wurde der Einfluss der Gewerkschaften geschwächt und Lohndumping ermöglicht. Gegensteuern ist nötig. Gute Arbeit heißt gesetzlicher Mindestlohn, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und starke Gewerkschaften, die auch für die mittleren Einkommen flächendeckende Tarife erkämpfen."


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Bildung: Uni Plätze blieben leer - Sind Studiengebühren schuld?
vom 19.04.2008 22:04
Studiere jetzt, zahle später
von Jens Meyer (Sydney) und Marion Schmidt (Hamburg)

Das Hamburger Modell nachlaufender Studiengebühren steht in Australien in der Kritik. Das Modell wurde seit seiner Einführung von der australischen Regierung immer weiter ausgehöhlt.

Quelle: Financial Times Deutschland

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Rassismus*: Schäuble will verfolgte Christen aufnehmen
vom 19.04.2008 22:06
Irak-Flüchtlinge
EU gegen Sonderrechte für Christen


Der Vorstoß von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) zur Aufnahme verfolgter Christen aus dem Irak stößt in der Europäischen Union auf Skepsis. Beim Treffen der EU-Innenminister am Freitag in Luxemburg sagte der slowenische Ressortchef und amtierende EU-Ratspräsident, Dragutin Mate, es dürfe keine Sonderbehandlung für christliche Iraker geben.

„Wir müssen Flüchtlinge ungeachtet ihrer Religion oder Rasse aufnehmen und ihnen Asyl gewähren.“

Quelle: F.A.Z.

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Politik: Neubeginn in der Hamburgischen Bürgerschaft
vom 19.04.2008 22:10
»Da steckt eine Menge Zündstoff drin«
Hamburgs Linke sieht den Koalitionsvertrag von CDU und Grünen als Bankrotterklärung.
Ein Gespräch mit Dora Heyenn
Interview: Mirko Knoche

Dora Heyenn ist Vorsitzende der Linksfraktion in der Hamburger Bürgerschaft


Am Freitag haben in Hamburg CDU und Grün-Alternative Liste (GAL) ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Wie bewertet Die Linke das Regierungsprogramm?

Die Konflikte zwischen CDU und GAL zu Klima und Schule sind mit diesem Vertrag nicht ausgeräumt. Es ist ein Skandal, daß sich die neue Regierung zum Kohlekraftwerk Moorburg und zur Elbvertiefung aus der Verantwortung stiehlt. Und das, obwohl diese Themen im Wahlkampf eine zentrale Rolle spielten. Es ist eine Bankrotterklärung, daß der Kraftwerksbau und das Ausbaggern der Elbe an die Fachbehörden verwiesen werden, die dann rechtlich entscheiden. Soviel Kraft muß eine Regierung haben, daß sie politische Entscheidungen trifft – auch wenn diese für eine bestimmte Klientel unerfreulich sind.

Quelle: jungeWelt

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Gesellschaft: Gravierende Kinderarmut
vom 19.04.2008 22:12
Hartz IV schon in jungen Jahren
Mehr arme Kinder


Die Kinderarmut in Deutschland ist im vergangenen Jahr im Durchschnitt leicht gestiegen. Die Zahl der Kinder unter 15 Jahren, die von Hartz IV leben mussten, stieg nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit von 1.886.459 im Jahresdurchschnitt 2006 auf 1.894.552 im vergangenen Jahr - ein Anstieg von 0,43 Prozent.
Quelle: n-tv.de

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Medien: Es wird Zeit, den Dummverkäufern die rote Karte zu zeigen
vom 19.04.2008 22:15
Dumme Deutsche...?
Anonyma

Ob die Deutschen dümmer sind als andere Nationen - die Frage ist schwer zu beantworten. Also will ich mal spekulieren: Es handelt es sich wahrscheinlich eher um ein soziales Phänomen. Die Deutschen haben, sagen wirs mal so... ein Defizit am kritischen Umgang mit Autoritäten. Auch wenn man es nicht offen zugibt, glaubt man meist relativ unbesehen, was schwarz auf weiss gedruckt wird und/oder von gelehrten "führenden Instituten" herausgefunden wurde / worden sein soll.

Quelle: Informationsportal Globalisierung

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Medien: Pressefreiheit in Deutschland abgeschafft?
vom 21.04.2008 00:41
NACHRICHTENDIENSTE
BND überwachte SPIEGEL-Redakteurin


Ihre E-Mail-Korrespondenz mit einem afghanischen Politiker wurde monatelang mitgeschnitten: Der BND hat eine SPIEGEL-Reporterin überwacht - der Fall soll jetzt im Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages zur Sprache kommen.
Quelle: Spiegel online

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Arbeit: Kein Manager ist 50 Millionen wert
vom 21.04.2008 00:43
Spitzen-Einkommen
Gewerkschafter wollen Managergehälter drücken


Der Deutsche Gewerkschaftsbund will über seine Aufsichtsratsmandate überhöhte Vorstandsbezüge blockieren. Auch kurzfristige Erfolgsbeteiligungen sind dem DGB ein Dorn im Auge. Bei Dax-Konzernen machen diese Zahlungen teilweise mehr als die Hälfte der variablen Bezüge aus. Das sei ein falsches Signal.
Quelle: Welt online

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Medien: Eklat bei der Mopo
vom 21.04.2008 00:45
ZEITUNGSKRISE
"Mopo" und Mordio!

Von Peter Luley

Steuert die "Hamburger Morgenpost" in die Katastrophe? Außerordentliche Betriebsversammlungen, eine zensierte Mitteilung in eigener Sache und jetzt ein Statthalter, der die Sparkur eines britischen Großinvestors verteidigt: Bei dem Traditionsblatt geht es hoch her.

Quelle: Spiegel online

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Tatort Amtsstube: Gewalt in Behörden wächst
vom 21.04.2008 00:47
So brutal geht es auf den Ämtern zu
Im Jobcenter St. Pauli wird am meisten gepöbelt

CHRIS HÖFNER

Es war am 2. April um 16 Uhr im Jugendamt Eimsbüttel. Nathalie R. (39) sticht mehrmals auf die Sachbearbeiterin Birgit R. (55) ein, verletzt sie lebensbedrohlich (MOPO berichtete). Gewalt in Hamburgs Ämtern - aktuelle Zahlen beweisen jetzt, dass das mittlerweile zur Tagesordnung gehört. Es wird gedroht, gepöbelt und geschlagen.

Quelle: Mopo online

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Privatisierung: Stoppen Sie den Ausverkauf Ihrer Kommune
vom 21.04.2008 00:48
Privatisierung ist out
Gewerkschafter, Linkspolitiker und Bürgerinitiativen diskutierten in Leipzig Erfahrungen im Kampf gegen Ausverkauf öffentlichen Eigentums
Von Frank Brunner

Zuerst die gute Nachricht: Privatisierung ist kein unveränderliches Naturgesetz. Gegen die von Politik und Wirtschaft in den letzten Jahren forcierte Übertragung öffentlichen Eigentums in die Hände rein gewinnorientierter privater Investoren wehren sich immer mehr betroffene Bürger. Und zwar mit Erfolg. Wie das geht, darüber diskutierten Mitglieder von Bürgerinitiativen, Gewerkschaftsvertreter und Wissenschaftler mit Politikern der Linkspartei auf der Konferenz »Rekommunalisierung und Privatisierung«, die am Samstag im Leipziger Rathaus stattfand.

Quelle: jungeWelt

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Arbeit: Kirchen - Dumpinglohn statt Nächstenliebe
vom 21.04.2008 00:51
»Die Mißachtung der eigenen Werte ist unwürdig«
Die Ablehnung von Mindestlöhnen durch Caritas und Diakonie ist noch nicht das letzte Wort.
Ein Gespräch mit Oliver Nöll
Interview: Gitta Düperthal

Oliver Nöll ist Fraktionsassistent der Partei Die Linke im Frankfurter Römer, zuständig für Sozial- und Beschäftigungspolitik


Kürzlich wurde bekannt, daß sich Caritas und Diakonie gegen die Einführung eines Mindestlohns in der Pflegebranche wenden. Jetzt gibt es intern Streit. Offiziell gehen beide kirchliche Hilfswerke auf Distanz zu den Stellungnahmen des Verbands diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD) und der Arbeitsgemeinschaft caritativer Unternehmen (AcU). Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, heißt es. Ist das glaubwürdig?

Sie streiten sich, und das ist gut so. Wir wissen, daß sich beispielsweise die Diakonie Hessen-Nassau anders positioniert und für Mindestlöhne ausspricht. Kirchliche Arbeitgeberverbände sehen dagegen nur die wirtschaftliche Situation ihrer Einrichtungen. Daß sie derart ins neoliberale Horn stoßen und ihre soziale Verantwortung gegenüber den rund 430000 Menschen nicht wahrnehmen wollen, die bei Diakonie und Caritas in der Pflege arbeiten, enttäuscht mich allerdings als Christ und Mitglied der Linkspartei bitter.

Quelle: jungeWelt

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Bitte um Unterstützung
vom 21.04.2008 16:40

Justiz: Recht für Arme nur auf Pump?
vom 21.04.2008 21:10
Herbert Masslau
SGG-Änderungsgesetz 2008 – Gesetz gegen „Hartz IV“-Betroffene

Das am 1. April 2008 in Kraft getretene SGG-Änderungsgesetz tritt nicht auf als Nr. 8 der SGG-Änderungsgesetze, obwohl es viele Änderungen enthält, sondern als Artikelgesetz (dort Artikel 1) unter der gemeinsamen Überschrift „Gesetz zur Änderung des Sozialgerichtsgesetzes und des Arbeitsgerichtsgesetzes“ [BGBl. I, 2008, Nr. 11, S. 444-448].

Diese Gesetzesänderung enthält einige Wesentlichkeiten, die zwar nicht im Rahmen der „Hartz IV“-Gesetzgebung erfolgen, wie seinerzeit z.B. die Zuordnung der Sozialhilfe zur Sozialgerichtsbarkeit (7. SGG-ÄndG), aber eindeutig durch „Hartz IV“ bedingt sind.

Diese Änderungen haben die Qualität der nachsorgenden Verschlechterung der Lage der „Hartz IV“-Empfängerinnen und -empfänger vor Gericht. Zu dieser im Rahmen von „Hartz IV“ üblich gewordenen Art der nachsorgenden Verschlechterung siehe auch die Artikel über Gesetze gegen Gerichtsentscheidungen zur „Sachbezugsverordnung“ und zur "eheähnlichen Gemeinschaft".

Zusammenfassung
Zusammenfassend läßt sich die aktuelle Änderung des Sozialgerichtsgesetzes (SGG) aus Sicht der „Hartz IV“-Empfängerinnen und -empfänger so darstellen: quasi nichts zu Gunsten der betroffenen Klägerinnen und Kläger, viel Unwesentliches, aber zwei wesentliche Verschlechterungen, nämlich die Erhöhung des Streitwertes und die Einschränkungen bei der Berufung.

Quelle: Herbert Masslau

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Arbeit: "Dumpinglöhne" in Hamburg
vom 22.04.2008 00:31
Arbeit Unter 9,13 Euro
Jeder Fünfte erhält nur Niedriglohn

Fast 30 000 Hamburger bekommen staatliche Aufstockung ihrer Einkommen. Gewerkschaft für Mindestlöhne.
Von Beate Kranz

Quelle: Hamburger Abendblatt

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Armut: Experten verreißen Rentenpolitik
vom 22.04.2008 00:34
Es gibt sie noch - die kritische Presse. Hier zur Riester-Rente
Die Nürnberger Nachrichten haben am vergangenen Samstag auf Seite 2 unter dem Titel „»Riestern« lohnt - auch für Walter Riester - Früherer SPD-Arbeitsminister verdient mit Vorträgen bei der Versicherungswirtschaft“ eine bemerkenswerte Reportage zu einem Auftritt Walter Riesters bei Vermögensberatern in Mittelfranken abgedruckt. Darin wird die Verfilzung Walter Riesters beschrieben und unter anderem darauf hingewiesen, dass wir in den NachDenkSeiten die hohen Honorare Riesters für seine Reden einen „Judaslohn“ genannt haben. Inzwischen sind es übrigens nicht mehr 181.000 €, wie bei uns im letzten Jahr gemeldet, sondern nach Zählung des Redakteurs der Nürnberger Nachrichten 274.000 €.
Zu meiner Kritik an dieser politischen Korruption hat sich Riester auf Abgeordnetenwatch zu Wort gemeldet.
Albrecht Müller.
Quelle: NachDenkSeiten

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Gesellschaft: Nein zur EU-Verfassung – Nein zum globalisierten Feudalismus
vom 22.04.2008 00:37
Linkspolitiker Dehm klagt gegen EU-Vertrag von Lissabon
Von Albrecht Meier

Berlin -
Der europapolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Diether Dehm, will in Karlsruhe gegen den Lissabon-Vertrag zur Reform der EU klagen. „Ich werde vor das Bundesverfassungsgericht gehen“, sagte Dehm dem Tagesspiegel.

Quelle: Der Tagesspiegel

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Gesellschaft: Mit dem Sozialstaat stirbt die Demokratie
vom 23.04.2008 22:02
Pressemitteilung Volkssolidarität Bundesverband e.V.
Maßnahmen gegen wachsende Armut notwendig

"Es ist ein Armutszeugnis für dieses reiche Land und seine Politik, wenn inzwischen fast jeder Fünfte in der Bundesrepublik in Armut lebt", kommentierte der Bundesgeschäftsführer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Dr. Bernd Niederland, die bekannt gewordenen Informationen aus dem dritten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Niederland sagte weiter: "Der Gegensatz zwischen arm und reich hat sich in den zurückliegenden Jahren infolge einer weitgehend verfehlten Sozial- und Wirtschaftspolitik deutlich verschärft. Das wird nun ein weiters Mal amtlich belegt." Die Armut habe ein Ausmaß erreicht, dass als bedrohlich für die weitere gesellschaftliche Entwicklung angesehen werden müsse, warnte der Bundesgeschäftsführer. "Alarmzeichen dafür gibt es bereits."

"Es ist nicht mehr allein die Arbeitslosigkeit, die arm macht", betonte Niederland, "sondern es gibt immer mehr 'Armut trotz Arbeit' gibt, infolge prekärer Beschäftigung und beständig anwachsendem Niedriglohnsektor." Als "besonders schmerzlich" bezeichnete der Bundesgeschäftsführer, die Tatsache, dass besonders die Zahl der Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, drastisch angestiegen sei. Es sei kein Grund zur Beruhigung, dass Ältere gegenwärtig noch weniger von Armut betroffen seien als Jüngere. Niederland warnte erneut: "Altersarmut wird in den kommenden Jahren ein brisantes Problem für viele Menschen aufgrund von Arbeitslosigkeit, Niedriglöhnen und prekärer Beschäftigung und den daraus folgenden geringen Renten."

Die Volkssolidarität fordere dringende und sofortige politische Maßnahmen, um zu verhindern, dass Armut sich immer weiter ausbreite. Die fortgesetzte Umverteilung von unten nach oben müsse beendet werden, so Niederland. "Für uns ist die sozial gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums der Schlüssel zur Überwindung der bestehenden und sich verschärfenden Probleme in dieser Gesellschaft." Notwendig sei zudem ein funktionierender Sozialstaat, der soziale Sicherheit und soziale Gerechtigkeit aktiv gewährleistet, erklärte der Bundesgeschäftsführer und verwies auf die im Februar gestartete gemeinsame Initiative von Volkssolidarität und Sozialverband Deutschland (SoVD) "Sozialabbau stoppen! Sozialstaat stärken!".
V.i.S.d.P.: Tilo Gräser


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Politik: »In Deutschland fehlen Politiker mit Visionen«
vom 23.04.2008 22:05
Wieviel Krückstöcke brauchen die politisch Blinden?
Joachim Jahnke

Wir leben in einer dramatischen Zeit, die noch Jahrzehnte ihr ständig wachsendes Drama ausspielen wird. Einerseits werden fast 2 Mrd Menschen in relativ kurzer Zeit in die Weltwirtschaft und das heißt vor allem den Weltarbeitsmarkt integriert. Das geschieht bei neoliberalen Konditionen zu dem im globalen Wettbewerb um die unsozialsten Bedingungen erreichbaren niedrigsten Lohnniveau. Länder mit Streikverbot und ohne unabhängige Gewerkschaften, wie China, sind klar im Vorteil.

Dieser Prozeß läuft exportangetrieben und wird bisher weitgehend von Konzernen der alten Industrieländer forciert, die billigere Standorte für höhere Profite suchen. Auf solchen unfairen, lohndrückenden Dumping-Wettbewerb sind jedoch die Sozialsysteme der alten Industrieländer mit ihren gering ausgebildeten internen Transferschienen nicht eingerichtet. So wächst die Zahl der Globalisierungsverlierer sehr schnell immer weiter.

Quelle: Informationsportal Globalisierung

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Gesellschaft: Kapitalismus macht krank
vom 23.04.2008 22:08
Arbeit macht immer mehr Menschen krank
Studie: Viele Leiden sind psychisch bedingt - Angst vor Arbeitslosigkeit ist die häufigste Ursache
Von Verena Friederike Hasel

Berlin -
Fast jede zehnte Krankmeldung in Deutschland geht auf psychische Beschwerden zurück. Das geht aus dem Bericht „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in Deutschland“ hervor, den der Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP) am Dienstag in Berlin vorstellte. Die Tendenz sei steigend, hieß es weiter.

Quelle: Der Tagesspiegel

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Arbeit: Mythos Vollbeschäftigung
vom 23.04.2008 22:10
Arbeit um jeden Preis
Thorsten Stegemann
Vollbeschäftigung zum Billiglohn: Müssen wir uns von der Idee der "guten Arbeit" verabschieden?

Mehr als jeder fünfte abhängig Beschäftigte gehört mittlerweile zu den Geringverdienern. Ein Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht, trotzdem kursiert das Zauberwort von der nahenden "Vollbeschäftigung".
Quelle: Telepolis

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Politik: Agenda 2010 - Bilanz des Sozialabbaus erfordert Kurswechsel
vom 23.04.2008 22:13
Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag - Klaus Ernst

Lohnsteigerungen und Kampf gegen Altersarmut gehören zusammen

Als "geplante und vorsätzliche Volksverdummung" bezeichnet der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE Klaus Ernst den anhaltenden Streit in der Großen Koalition um die richtigen Maßnahmen im Kampf gegen Altersarmut. "Ein Teil der Koalition kritisiert künftige Armutsrenten und fordert höhere Renten. Der andere Teil weigert sich, die Renten zu erhöhen und beklagt zu niedrige Löhne", so Ernst. "Tatsache ist: Union und SPD haben in trauter Einheit Renten gekürzt und niedrige Löhne zum Politikziel erklärt. Jetzt rufen sie "Haltet den Dieb", obwohl sie den Einbrechern Tür und Tor geöffnet haben."

"Der Kampf gegen die Altersarmut muss mit Anstrengungen für höhere Löhne verknüpft werden. Wir brauchen gute Arbeit, gute Löhne und gute Renten. Selbst nach Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns würden viele Erwerbstätige im Alter nur eine Rente unterhalb des Sozialhilfeniveaus bekommen, weil die Rentenkürzungen der letzten Jahre ihre Ansprüche gedrückt haben. Das ist ungerecht und eine Gefahr für die Akzeptanz der Rentenversicherung als Ganzes.

DIE LINKE setzt sich deshalb für einen gesetzlichen Mindestlohn und armutsfeste Renten ein. Wer Jahrzehnte lang zum Mindestlohn gearbeitet hat, darf im Alter nicht zum Sozialamt geschickt werden. Nach 40 Jahren Vollzeitarbeit zum Mindestlohn hätten langjährige Versicherte nach dem Konzept der LINKEN einen Rentenanspruch von etwa 800 Euro und lägen damit über Sozialhilfeniveau."


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Politik: Die SPD, ein einziger Jammer
vom 23.04.2008 22:16
Clement und die SPD
Politische Schizophrenie


Die SPD attestiert Wolfgang Clement, seiner Partei "schweren Schaden zugefüg"“ zu haben - und gewährt ihm dafür einen Freispruch zweiter Klasse. Das Urteil der Schiedskommission spiegelt die Angst der Partei.
Ein Kommentar von Dirk Graalmann

Quelle: sueddeutsche.de

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Absurdistan: Mit fiesem Piepton gegen Jugendradau
vom 24.04.2008 21:27
PIEPTONFOLTER GEGEN JUGENDLICHE
Hier kommt die Tinnitus-Attacke


Nervige Jugendliche einfach per Knopfdruck verjagen - ein Spießer-Traum wird wahr. Ein Kasten aus Großbritannien sendet Gefiepe, das angeblich nur Jugendliche hören. Nun kommt das Gerät nach Deutschland. Die Behörden sind unsicher, ob der "Mosquito" legal ist.
Quelle: Spiegel online

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Hartz IV: Kleine Anfrage zu Ein-Euro-Jobs in Schulen
vom 24.04.2008 21:30
Arbeitsausbeutung* an Hamburger Schulen bereitet dem Senat offenbar keinerlei Bedenken

In einer schriftlichen Kleinen Anfrage hat der Abgeordnete Wolfgang Joithe (DIE LINKE) den Hamburger Senat mit der Situation von gut qualifizierten “Ein-Euro-Jobbern” an Hamburger Schulen konfrontiert. Die nun ergangene Antwort des Senats macht einmal mehr deutlich, dass Hamburger Regierungspolitik sich für die Interessen von Lohnarbeitslosen offensichtlich nicht zuständig fühlt.
von Thomas Meese

Quelle: forced labour

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Datenschutz: Welche Rolle spielt die SCHUFA?
vom 24.04.2008 22:02
VERBRAUCHERSCHUTZ
Die neue Klassengesellschaft

Von Marcel Rosenbach

Der Handel mit Informationen über Kunden boomt, meist ohne Wissen der Beteiligten. Aus den Angaben über Konsumverhalten oder Zahlungsmoral erstellen Auskunfteien Bonitätszeugnisse. Schon eine Wohnung im falschen Stadtteil kann die Chancen etwa auf einen Kredit schmälern.

Quelle: Spiegel online

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Finanzen: Die Verstrickung von Politik und Wirtschaft am Beispiel der IKB
vom 26.04.2008 03:11
Bankenkrise: Die dubiose Rolle der Deutschen Bank
Bericht: Andreas Orth, Kim Otto, Markus Schmidt

Die Bankenkrise mit dem Fast-Konkurs der öffentlichen IKB-Bank wird den Steuerzahler Milliarden kosten. MONITOR liegen jetzt neue Dokumente vor, die den Verdacht nahe legen, dass die Deutsche Bank viel engere Geschäftsbeziehungen zur IKB hatte, als bisher bekannt. Rechtsexperten empfehlen der IKB eine Klage gegen die Deutsche Bank. Und jetzt gibt es sogar Hinweise auf strafbaren Insiderhandel.

Quelle: WDR-Monitor - Web-TV

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Leukämie: Krebsrate in AKW-Umgebung um 60 Prozent erhöht
vom 26.04.2008 03:16
"AKWs werden verharmlost"

Nach dem Schock von Tschernobyl werden die Risiken der Kernkraft heute verdrängt, sagt der Kinderarzt Winfrid Eisenberg. Dass die Regierung den Zusammenhang zwischen Leukämie und Radioaktivität leugnet, ist ein Skandal
INTERVIEW: SVENJA BERGT

Quelle: die tageszeitung

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Ernährung: Neue Ära des Hungers - Lebensmittelpreise steigen weltweit an
vom 26.04.2008 03:18
Wenn hungrige Finanzheuschrecken Hunger verbreiten

Mit Spekulanten hatte die Welt in der Vergangenheit leben gelernt. Allerdings haben sich seit einigen Jahren die Dimensionen dramatisch geändert. Das Volumen aller Wetten im Derivatebereich stieg nach der Statistik der Internationalen Bank für Zahlungsausgleich in Basel von 281 Billionen Dollar Mitte 2005 auf 516 Billionen Dollar nur zwei Jahre später (zum Vergleich: die gesamte Wirtschaftsleistung der USA pro Jahr beträgt etwa 19 Billionen Dollar).
Der tagesdurchschnittliche Umsatz erreicht fast vier Billionen US Dollar oder mehr als das Tausendfache aller täglichen Bruttolöhne und -gehälter in Deutschland. Dabei ist auch das Volumen von Wetten auf die verschiedensten Arten von Waren an den Warenbörsen von 2,7 Billionen Dollar auf 7,1 Billionen Dollar förmlich explodiert, und seitdem sicher weiter gestiegen.

Quelle: Informationsportal Globalisierung

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Hartz IV: Ein Euro-Jobs illegal?
vom 26.04.2008 03:20
Kritik an Euro-Jobs
Wiesbadener Hartz-IV-Umsetzung umstritten

Von Manfred Knispel

Weit über tausend Ein-Euro-Jobs gibt es in Wiesbaden. Sie sind ins Gerede gekommen, nachdem Mitglieder des Sozialforums eigenmächtig Kontrollaktionen durchgeführt hatten und dafür heftig kritisiert wurden. Doch inzwischen melden sich immer mehr Betroffene zur Wort.

Quelle: Allgemeine Zeitung

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Politik: Neubeginn in der Hamburgischen Bürgerschaft
vom 27.04.2008 00:24
Georg Fülberth
Dicke Mitte
SCHWARZ-GRüN IN HAMBURG - Es gibt eben doch viel bürgerliche Verwandtschaft


Thomas Ebermann und Rainer Trampert, die beiden Mitgründer der Grün-Alternativen Liste (GAL) in Hamburg, haben es lange vorher gewusst. Als sich 1980 in Karlsruhe die "Sonstige Politische Vereinigung Die Grünen" zu einer regulären Partei umformte, hatte schon nicht mehr das bunte Gewimmel aus allerlei linksradikalen Sekten das Sagen, sondern der Schily-Flügel. Die so genannten Ökosozialisten bestimmten aber einige Jahre lang noch das Image, Ebermann wurde Sprecher der Bundestagsfraktion, Trampert der Gesamtpartei. Mittlerweile veränderten andere ihre politische Identität: Fischer. Ende 1988 setzten die Realos sich durch, 1990 traten Ebermann und Trampert aus und machen seitdem wunderbares Kabarett, das im Wesentlichen aus Realsatire besteht. 2008 schloss die GAL eine Koalition mit der CDU.
Quelle: Freitag

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Arbeit: Über die Rolle der deutschen Gewerkschaften
vom 27.04.2008 00:26
Tom Strohschneider
Reform oder Konkurs
GEWERKSCHAFTEN - Im DGB streitet man über die Zukunft


Von Lohnsteigerungen wie in mancher Wirtschaftsbranche können die Angestellten des DGB nur träumen. Eine Einmalzahlung wird es in diesem Jahr geben, dann zwei Prozent und später noch einmal ein Prozent. "Ein ordentliches Plus", wie von Gewerkschaften sonst gefordert, kann sich der Verband nicht leisten. Seit Jahren schwinden die Mitgliederzahlen, die Einnahmen sinken.
Quelle: Freitag

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Arbeit: Mythos Vollbeschäftigung
vom 27.04.2008 00:28
Berthold Paetz
Land des Lächelns
ARBEITSMARKT II - Die Neuentdecker der Vollbeschäftigung müssen die Statistik großzügig auslegen

Hatten der Club of Rome und Peter Glotz nicht schon in den siebziger Jahren die Grenzen des Wachstums reklamiert und zunehmende Erwerbslosigkeit als unentrinnbares Schicksal begründet? Würde der Kapitalismus dem Soziologen Ulrich Beck nach nicht sowieso demnächst die Arbeit abschaffen?
Quelle: Freitag

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Gesellschaft: Das »Bedingungslose Grundeinkommen (BGE)«
vom 27.04.2008 00:30
Michael Jäger
Wer hätte das Recht, sie faul zu nennen?
ARBEITSMARKT III - Vollbeschäftigung wäre möglich - wenn Phasen der Nichtarbeit ebenso normal sind wie Vierteltagsjobs. Für die soziale Sicherheit könnte ein Grundeinkommen sorgen

Die Vorstellung scheint absurd, der DGB könnte am 1. Mai mit der Forderung "Grundeinkommen für alle" aufmarschieren. In diesem Jahr wird es ihm sicher nicht einfallen. Viele wären ja froh, wenn er die Forderung wenigstens nur mild zurückwiese. Und doch hätte gerade der Dachverband der Arbeitenden guten Grund, die Sache noch einmal zu überdenken.
Quelle: Freitag

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Privatisierung: Herr Mehdorn, warum verkaufen Sie unsere Bahn?
vom 27.04.2008 00:32
Mit Mehdorn nach Moskau

Kann die Privatisierung der Deutschen Bahn AG noch verhindert werden? Kaufen die Russischen Eisenbahnen Anteile des Unternehmens? Möglich ist alles. Sicher ist, dass Mehdorn das Unternehmen längst führt wie eine Aktiengesellschaft.
von Christoph Villinger

Quelle: Jungle World

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Energie: Solartechnik stützt den Strukturwandel
vom 27.04.2008 19:05
Bald größer als die Luft- und Raumfahrt

Der Ausbau der Solarenergie entlastet die deutsche Volkswirtschaft und schafft Spielräume für neue Investitionen
Alexander Morhart

Quelle: Der Tagesspiegel

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Politik: Neubeginn in der Hamburgischen Bürgerschaft
vom 27.04.2008 19:07
Ja zu schwarz-grün in der Hansestadt

27. April 2008 Hamburgs Grüne (GAL) haben dem Koalitionsvertrag für eine erste schwarz-grüne Landesregierung zugestimmt. Sie entschieden sich am Sonntag auf einer Mitgliederversammlung in Hamburg mit großer Mehrheit für das von CDU und GAL über fünf Wochen ausgehandelte Werk.
Quelle: F.A.Z.

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Energie: Im großen Maßstab zerstört Agrosprit Lebensräume
vom 27.04.2008 19:09
Volle Tanks – leere Teller
Eine neue Industrie garantiert gigantische Profite – »Bio«kraftstoffe schädigen die Umwelt mehr als bisher, Lebensmittelpreise explodieren, Dritte-Welt-Länder werden durch Monokulturen in den Ruin getrieben
Von Klaus Pedersen

»Gabriel zieht beim Biosprit die Notbremse!« So oder ähnlich lauteten vor drei Wochen die Schlagzeilen auf den Titelseiten des deutschen Blätterwalds. Wer naiv genug war zu glauben, daß bei Umweltminister Sigmar Gabriel die Einsicht in den ökologischen Unsinn und in die katastrophalen sozialen Folgen dazu geführt hätten, beim Geschäft mit Agrotreibstoffen die Notbremse zu ziehen, wurde enttäuscht. Nicht die Vorstellung, daß sich wegen des Agrokraftstoff-Hypes die Zahl der chronisch Hungernden bis zum Jahr 2025 von derzeit 820 Millionen auf 1,2 Milliarden erhöhen könnte, führte zu der Entscheidung, die Beimischungsverordnung für »Bio«sprit einzufrieren. Nein, es war die erschreckende Vorstellung, daß dreieinhalb Millionen Autofahrer im Wahljahr 2009 den teuren »SuperPlus«-Kraftstoff tanken müßten, die den zum Bundesumweltminister avancierten ehemaligen Popmusikbeauftragten der SPD-Fraktion zu diesem Schritt bewog.

Quelle: jungeWelt

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Armut: Experten verreißen Rentenpolitik
vom 29.04.2008 05:04
Die Rentenlüge

Ist die „Alterskatastrophe“ nur eine Medienkampagne? Erfunden, um die gesetzliche Rente abzuwickeln und den Versicherungen neue Kunden zuzuführen? Das wollen wir uns näher anschauen. Ganz offensichtlich gibt es eine ganz „große“ Koalition, denn seit Jahren fordern Politiker aller Parteien die Deutschen zur privaten Vorsorge auf.
Quelle 1: Text: SWR Odysso
Quelle 2: Video: SWR Odysso


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Gesellschaft: Mit dem „Mythos Demografie“ zur Renaissance der Bevölkerungspolitik
vom 29.04.2008 05:06
Die Demografie – Lüge

Vor 100 Jahren konnte ein Landwirt gerade einmal acht Menschen ernähren - heute sind es 80. Seine Produktivität hat sich gewaltig gesteigert. Sind wir heute bei den Renten vielleicht in einer ähnlichen Situation? Werden - was jetzt noch unvorstellbar scheint - in 30 Jahren einige wenige Junge viele Alte versorgen können? Von der “Vergreisung Deutschlands” ist die Rede, der “Verödung und Verblödung” weiter Landstriche, gar vom “Aussterben der Deutschen”. An düsteren Zukunftsszenarien herrscht kein Mangel. Aber: Man kann die Sache auch ganz anders sehen…
Quelle 1: Text: SWR Odysso
Quelle 2: Video: SWR Odysso


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MEMORANDUM 2008 - Neuverteilung von Einkommen, Arbeit und Macht
vom 29.04.2008 05:08
MEMORANDUM 2008
Neuverteilung von Einkommen, Arbeit und Macht
Alternativen zur Bedienung der Oberschicht


Die Analysen und Überlegungen des diesjährigen Memorandums der „Arbeitsgruppe alternative Wirtschaftspolitik“ durchzieht als roter Faden die These, dass eine gemeinsame Ursache der vielfältigen ökonomischen, sozialen und wirtschaftspolitischen Probleme in Deutschland in einer zunehmend falschen Verteilung liegt: eine falsche Verteilung von Einkommen führt zum Stocken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und zu wachsender Armut und Polarisierung sowie zur spekulativen Überhitzung der Finanzmärkte. Eine falsche Verteilung von Arbeit verhindert, dass die positiven Wirkungen langfristiger Produktivitätssteigerungen und des damit verbundenen sinkenden Arbeitsvolumens in kürzere Arbeitszeit in einer vollbeschäftigten Wirtschaft umgesetzt werden. Eine falsche Verteilung von Macht und Einflussmöglichkeiten der Menschen auf die Politik schließlich hat zu einer Wirtschaftspolitik geführt, die in erster Linie die Reichen bedient, sich von den Bedürfnissen und Problemen der meisten Menschen immer weiter entfernt und so die Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft untergräbt.
Quelle: NachDenkSeiten

Kurzfassung MEMORANDUM 2008 (PDF - 360 KB)

Arbeit: Kirchen - Dumpinglohn statt Nächstenliebe
vom 29.04.2008 05:10
Gehaltsdumping bei der Kirche
Nur für Gottes Lohn


Arbeitgeber sind oft einfallsreich, wenn es um Lohndrückerei und Profit geht. Dass aber ausgerechnet die Kirche besonders drastisch an ihren etwa 1,2 Millionen Angestellten spart, dürfte viele überraschen.

Möglich macht diese Ungleichbehandlung unter dem Deckmantel christlicher Nächstenliebe ein "Sonderarbeitsrecht zweiter Klasse": Es gibt keine Tarifbindung, kein Streikrecht und keine Betriebsräte. Das ist verlockend für Arbeitgeber: Da wird über Nacht ein Krankenhaus zu einer kirchlichen Einrichtung mit "Raum der Stille". Der Betriebsrat muss dafür seine Sachen packen.

Quelle: ARD-Tagesschau

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Arbeit: Kein Manager ist 50 Millionen wert
vom 29.04.2008 05:12
Millionäre auf Staatskosten
VON STEPHAN HEBEL

Jetzt raten Sie mal, was die CDU zu den SPD-Vorschlägen in Sachen Managergehälter sagt: Wenn diese Gehälter nicht mehr ganz von der Steuer abzusetzen wären, dann - na, haben Sie's? Richtig! - dann "schadet das dem Wirtschaftsstandort Deutschland". Schwachsinn in Serie, und man weiß nicht mehr, ob man sich über den Schwachsinn ärgern oder wegen seiner Wiederholung langweilen soll.

Quelle: FR-online.de

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Politik: Agenda 2010 - Bilanz des Sozialabbaus erfordert Kurswechsel
vom 29.04.2008 05:16
Die Verbrechen der neoliberalen Globalisierer gegen die Menschheit
Joachim Jahnke

Sie hätten es wenigstens kommen sehen müssen, die hochbezahlten und hochausgebildeten Minister und ihre Beamten und die Bosse der Unternehmen. Daher haben sie den Tod von Millionen Menschen fahrlässig mitverursacht. Wenn sie jetzt nicht auf die Bremsen ihres Tuns gehen, handeln sie sogar vorsätzlich.

Was ist der schlimmste Tod? Der schleichende Tod durch allmähliches Verhungern rangiert sehr weit oben in der Skala des Grauens. Viele erblinden zuvor aus Mangel an Vitamin A. Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, stellt das schreckliche Ergebnis fest: "Alle fünf Sekunden stirbt ein Kind unter zehn Jahren an Hunger. Alle vier Minuten erblindet jemand aufgrund von Vitamin A-Mangel. Im Jahr 2007 waren 856 Millionen Menschen - jeder sechste auf unserem Planeten - schwer und dauerhaft unterernährt. Im Jahr 2005 waren es noch 842 Millionen." Die Ursachen für diese derzeit in hohen Nahrungsmittelpreisen eskalierende Entwicklung wurden leichtsinnig vor Jahren gelegt. Hier die drei schlimmsten.

Quelle: Informationsportal Globalisierung

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Politik: Babyprämie nur für Reiche
vom 29.04.2008 05:18
Steuerprogression
Das Elterngeld wird zur fiesen Steuerfalle


Böse Überraschung für Bezieher von Elterngeld: In vielen Fällen steht für 2007 eine Steuernachzahlung ins Haus. Das Elterngeld ist zwar steuerfrei, hat aber Einfluss auf den Steuersatz. Spitzenverdiener trifft es dabei kaum. Der Staat fordert von Eltern mit mittlerem und geringem Einkommen, eine kräftige Nachzahlung an das Finanzamt.
Von Barbara Brandstetter

Quelle: Welt online

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Hartz IV: Staatlich gefördertes Lohndumping auf Kreuzfahrtschiffen
vom 29.04.2008 05:21
Arbeitslose auf Kreuzfahrt
Jobcenter vermitteln Hungerlöhne

von Andreas Halbach

Mehrere Dutzend junge Arbeitslose sind von Jobcentern auf Arbeitsplätze auf Flusskreuzfahrtschiffen vermittelt worden, bei denen Stundenlöhne von weniger als drei Euro gezahlt wurden. Gegenüber dem ZDF-Magazin "Frontal 21" hat die Bundesagentur für Arbeit bestätigt, dass solche sittenwidrigen Arbeitsverträge mit Hilfe von mindestens sechs verschiedenen Jobcentern in Nordrhein-Westfalen abgeschlossen wurden.

In einem Fall soll der junge Arbeitslose genötigt worden sein, einen rumänischen Arbeitsvertrag zu unterschreiben, der eine 70-Stunden-Woche zu einem Lohn von 850 Euro netto im Monat vorsah. Der Betroffene hat inzwischen bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal Anzeige erstattet gegen Mitarbeiter der Arbeitsagentur Remscheid.

Quelle: ZDF-Frontal21

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Gesellschaft: Gravierende Kinderarmut
vom 29.04.2008 05:23
Aus Prinzip ausgegrenzt
Union und SPD haben viel über Kinderarmut geredet, aber bislang keine einzige wirksame Maßnahme auf den Weg gebracht. Das ist ein sozialpolitischer Skandal
MARTIN KÜNKLER

Die Wirtschaft boomt - und dennoch wächst die Kinderarmut. Inzwischen beziehen rund 2,2 Millionen Minderjährige Hartz IV. Auf diesen sozialpolitischen Skandal hat die Bundesrepublik bislang keine Antwort gefunden. Noch schlimmer: An diesen bedürftigen Kinder und Jugendlichen wird auch noch gespart. Bis zu 13 Jahren stehen ihnen 208 Euro monatlich zu; ab 14 Jahren sind es dann 278 Euro. Diese Beträge stehen in keinerlei Bezug zu dem, was ein Kind braucht und "kostet". Vielmehr wurden die Sätze einfach mit 60 oder 80 Prozent von jenen 347 Euro angesetzt, die ein alleinstehender und erwachsener Hartz-IV-Bezieher erhält. Ein Kind ist aber kein anteiliger Erwachsener, sondern hat spezifische Bedürfnisse.

Quelle: die tageszeitung

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Hartz IV: Hamburger ARGE wird fortentwickelt
vom 30.04.2008 03:21
Widerstand - Arge-Mitarbeiter schreiben Brief an Ole von Beust - sie wollen nicht zur Bundesagentur wechseln
750 Hartz-IV-Vermittler drohen mit Rückkehr zur Stadt
Von Jens Meyer-Wellmann

Der Widerstand gegen die Umgestaltung der für Langzeitarbeitslose zuständigen Arbeitsgemeinschaften (Arge) in "Kooperative Jobcenter" wächst weiter. Mehr als 600 von der Stadt an die Hamburger Arge entsandte Mitarbeiter haben jetzt in einem Brief an Bürgermeister Ole von Beust (CDU) indirekt mit ihrer Rückkehr zur Stadt gedroht, sollten die Pläne von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) umgesetzt werden, der Bundesagentur für Arbeit (BA) künftig die Hoheit über die Betreuung der Hartz-IV-Empfänger zu überlassen.

Quelle: Hamburger Abendblatt

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Hartz IV: Illegal - Der Kontrolleur klingelt immer unangemeldet
vom 30.04.2008 03:24
Die Tendenzjournaille und die ArGe Schnüffelei

Mein hochgeschätzter Kollege Ralf Hagelstein (Editor - peng-ev.de) machte mich auf einen Bericht über einen ArGe-Aussenbediensteten in der Schleswig-Holsteiner Zeitung (SHZ) aufmerksam. Der Mann, erfahren wir, orientierte sich bei seinen Kontrollen “an den schriftlichen Anweisungen und Vorschriften. Und am gesunden Menschenverstand”. Worauf die SHZ hin zu weisen vergisst ist, dass diese “Hausbesuche” in den allermeisten Fällen rechtswidrig erfolgen.
von Thomas Meese

Quelle: forced labour

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Politik: Agenda 2010 - Bilanz des Sozialabbaus erfordert Kurswechsel
vom 30.04.2008 03:25
Ein Feldversuch läuft schief
Von Werner Vontobel

Die ­Kapitalmärkte laufen Amok. Die Preise für Nahrungsmittel explodieren. In den USA bricht die ­Gesundheitsversorgung zusammen. In Deutschland verarmt der Mittelstand. Was geht da vor?

Kurz, die Wirtschaftspolitik schafft Bedingungen, die das Überleben der Menschheit akut bedrohen.

Quelle: Blick.ch

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Politik: Armuts- und Reichtumsbericht 2008
vom 30.04.2008 03:27
Viele werden ärmer, wenige werden viel reicher
Studie zum 3. Armuts- und Reichtumsbericht zeigt weiter wachsende Ungleichheit
Von Bettina Markmeyer

Berlin (epd).
Die Armut in Deutschland wächst dramatisch - der Reichtum auch: Sehr viele werden ärmer, wenige dagegen werden viel reicher. Das ist die Essenz einer der zentralen Studien für den dritten Armuts- und Reichtumsbericht "Lebenslagen in Deutschland", die dem epd vorliegt.

Quelle: epd.de

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Hartz IV: Ein Euro-Jobs illegal?
vom 30.04.2008 03:29
Zynismus pur
VON GABY BUSCHLINGER

Samstag lief die kritische Panorama-Sendung im Fernsehen, und Dienstag folgte - zack - die fristlose Kündigung: Der Ein-Euro-Jobber Wilfried Lüderitz hat es gewagt aufzumucken und wurde dafür abgestraft. Weil er seine Sicht über seine Arbeit und seine Ausbeutung publik machte.

Der Stadt wäre es aber lieber, wenn Ein-Euro-Jobber ihre Klappe halten.

Quelle: FR-online.de

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Gesellschaft: Feiern zum 1.Mai 2008
vom 30.04.2008 03:34
Morgen marschieren die Neonazis

700 Rechte ziehen durch Barmbek - 5700 Gegendemonstranten - 1000 Beamte im Einsatz
WIEBKE STREHLOW

Quelle: Mopo online

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Gesellschaft: Hamburg - Stadt der zwei Gesichter
vom 30.04.2008 03:36
Glosse! Hamburg bleibt Spitze

Hamburg verfügt statistisch über die größte Kaufkraft pro Kopf in Deutschland. Drei Dutzend Schamlosreiche vereinen 49,35 Milliarden Euro auf sich und die Laschheit der Betriebsprüfungen des Hamburger Finanzamts ist legendär. Aber auch unter denen, die ihr Geld nach Liechtenstein tragen, sind die HamburgerInnen offensichtlich spitze.
von Thomas Meese

Quelle: forced labour

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Bildung: Bildungsfragen sind Machtfragen
vom 30.04.2008 03:38
Deutsche Unis fast nur für Akademikerkids

Nur jeder fünfte Studierende stammt aus einer Arbeiterfamilie. In kaum einem europäischen Land ist die Auslese bis zur Uni so krass, zeigt eine Vergleichsstudie zwischen 23 Ländern. Ein weiteres Ergebnis: Deutsche studieren nicht länger als andere
VON WOLF SCHMIDT

Quelle: die tageszeitung

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