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Lesetipps








Mindestlohnkampagne
2008 muss das Jahr des gesetzlichen Mindestlohnes werden

DIE LINKE bleibt bei ihrer Forderung nach einem einheitlichen, flächendeckenden und gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8 Euro die Stunde, weil nur so das Existenzminimum gesichert werden kann. Nur so können Hunger- und Niedriglöhne verhindert werden.
Es ist eine Schande, dass immer mehr Menschen trotz Vollzeitjob von ihrer Arbeit nicht leben können und auf einen steuerfinanzierten Zuschuss angewiesen sind.

Zur Kampagnenseite: DIE LINKE

Jun 2008

Absurdistan: "Bürgerarbeit" statt Hartz IV
vom 01.06.2008 23:44
Arbeitszwang für Hartz IV-Bezieher? – Was bringt die «Bürgerarbeit»?
Autor: Axel Svehla

Bundeswirtschaftsminister Glos will, dass schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose 39 Stunden «Bürgerarbeit» in der Woche leisten. Bringt das was? In Sachsen-Anhalt gibt es bereits einen Modellversuch. Ergebnis: In Einzelfällen ist der Arbeitszwang erfolgreich – Langzeitarbeitslose fühlen sich wieder gebraucht. Doch die von Glos geforderte Bürgerarbeit schafft das Kernproblem nicht aus der Welt: es fehlt an Arbeitsplätzen im regulären ersten Arbeitsmarkt.
Axel Svehla erklärt die Irrtümer des Herrn Glos.

Quelle: RBB

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Politik: SPD Parteikonvent in Nürnberg
vom 01.06.2008 23:46
Parodie für die Mittelschicht

Die SPD hat ein ganz seltsames Programmpapier verfasst. Wesentlicher Inhalt: Weiter so. Ideen fehlen. Es wird einfach nur behauptet, dass Vollbeschäftigung möglich ist
ULRIKE HERRMANN

Quelle: die tageszeitung
Privatisierung: Herr Mehdorn, warum verkaufen Sie unsere Bahn?
vom 05.06.2008 23:15
Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Dorothée Menzner


Droht der Totalausverkauf von DB-Tochterunternehmen?

"Verkehrsminister Tiefensee und die SPD-Spitze haben das Parlament und die Öffentlichkeit schamlos belogen", so Dorothée Menzner zum Entwurf eines Beteiligungsvertrags zwischen der Bundesregierung Deutschland, der Deutschen Bahn AG und der DB Mobility Logistics AG.

"Die Bundesregierung plant, Anteile an den Transport-, Logistik- und Dienstleistungsunternehmen der Deutschen Bahn AG (DB AG) zu veräußern. Vorgesehen ist, diese Unternehmen der "DB Mobility Logistics AG" zu unterstellen, an der privates Kapital zu 24,9 Prozent beteiligt werden soll. Private Kapitalgeber können sich darüber hinaus aber auch mit bis zu 49,9 Prozent an den Einzelunternehmen der DB AG beteiligen, etwa an Verkehrsunternehmen wie DB Regio, S-Bahn Berlin oder S-Bahn Hamburg, oder an den DB-Logistikunternehmen, die rund um den Globus existieren.

Zweifelhaft ist allerdings, ob die DB-Serviceunternehmen für Instandhaltung, Reinigung oder Bordservice künftig überhaupt im Bahnkonzern verbleiben werden. Damit würden sich die schlimmsten Befürchtungen der Belegschaft der DB AG binnen Tagen bewahrheiten. DIE LINKE wird deshalb die Privatisierung der Bahn und ihre Konsequenzen erneut im Bundestag thematisieren."

Gesellschaft: Nein zur EU-Verfassung – Nein zum globalisierten Feudalismus
vom 05.06.2008 23:16
Das Ende der Neutralität

DUBLIN/BERLIN Mit Druck und heftigen Drohungen sucht Berlin ein "No" beim irischen Referendum über den sogenannten EU-Vertrag in der kommenden Woche zu verhindern. Dubliner "Politiker aller Seiten" müssten der Bevölkerung die Vorzüge der EU deutlich machen, verlangt Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europaparlaments (CDU). Bei einer Ablehnung sei eine "Debatte über den Austritt" Irlands aus der EU nicht auszuschließen, erklärt der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok. Umfragen zufolge ist die von Berlin gewünschte Zustimmung in Gefahr - und damit auch das Inkrafttreten des EU-Vertrags, der die reibungslose Ernennung eines EU-Außenministers mit angegliedertem Europäischem Auswärtigem Dienst sowie Vorbereitungen zum Aufbau einer EU-Armee ermöglicht. Außenminister Steinmeier hat kürzlich bestätigt, dass die Bundesregierung diesen Zielen hohe Bedeutung beimisst. Viele Iren befürchten, in die künftigen europäischen Kriege hineingezogen zu werden, pochen daher auf die Neutralität des Landes und lehnen den "EU-Vertrag" als Beschleuniger einer weiteren Vereinheitlichung und Militarisierung der EU-Außenpolitik ab. Die irische Regierung führt auf Berliner Druck eine Kampagne gegen beträchtliche Teile der eigenen Bevölkerung und stößt damit auf Kritik.
Quelle: Informationen zur Deutschen Außenpolitik
Hartz IV: Ein Euro-Jobs illegal?
vom 05.06.2008 23:18
Putz-Affäre
Hälfte der Ein-Euro-Jobs unzulässig

VON THOMAS KÄDING

Nach der "Putz-Affäre will die Hartz-IV-Arbeitsgemeinschaft genauer kontrollieren, ob der Einsatz der symbolisch bezahlten Langzeitarbeitslosen rechtmäßig ist. Ergebnis: Rund die Hälfte der Ein-Euro-Jobs in Leverkusen muss gestrichen werden.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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Korruption: 120 Milliarden Euro Steuerausfälle durch Steuerbetrug und Steuervermeidung
vom 05.06.2008 23:19
Seltener Besuch vom Fiskus
von Kristina Allgöwer

Für den Staat sind sie ihr Geld wert: Steuerfahnder und Betriebsprüfer. Trotzdem gibt es in Deutschland zu wenige, sagen Kritiker - was Steuerbetrügern Tür und Tor öffnet.

Quelle: Financial Times Deutschland

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Politik: "Mehr Netto vom Brutto"!?
vom 05.06.2008 23:22
Mehr Brutto muß her
Statt leere Versprechungen zu machen, muß Politik sichern, daß die Vergütung der Beschäftigten nicht länger von Produktivitäts- und Preisentwicklung abgekoppelt wird
Von Thorsten Hild

In diesen Tagen ist viel vom Brutto und Netto die Rede. Damit den abhängig Beschäftigten mehr Geld im Portemonnaie verbleibt, sollen Steuern und Sozialabgaben gesenkt werden. Die CSU will jetzt immerhin die hohe Grenzsteuerbelastung niedriger und mittlerer Einkommen, den sogenannten Mittelstandsbauch, beseitigen. Die Grenzsteuerbelastung gibt an, wieviel von einem zusätzlich verdienten Euro an den Fiskus fällt. Eine stärkere Besteuerung hoher und sehr hoher Einkommen sieht der Vorschlag der CSU freilich nicht vor. Das aber hat Die Linke in ihrem Konzept zur Beseitigung des Mittelstandsbauches vorgeschlagen und bereits im Mai 2007 in den Bundestag eingebracht. Sie flankiert dies als einzige Partei auch mit der generellen Forderung nach einer produktivitätsorientierten und inflationsausgleichenden Lohnpolitik. Die SPD lehnt demgegenüber Steuersenkungen pauschal ab und hat sich einmal mehr der Senkung der Sozialabgaben verschrieben. Wer aber so »mehr Netto vom Brutto« verlangt, läßt von vornherein die Bezugsgröße, die Bruttolöhne und -gehälter, außen vor. Was aber, wenn die magere Kaufkraft der Beschäftigten gar nicht in erster Linie auf die zu entrichtenden Einkommenssteuern und Sozialabgaben zurückzuführen ist, sondern auf die dürftige Entwicklung der Bruttolöhne?

Quelle: jungeWelt

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Ernährung: Neue Ära des Hungers - Lebensmittelpreise steigen weltweit an
vom 05.06.2008 23:24
WELTERNÄHRUNGSGIPFEL
1200 Milliarden für Rüstung, keine 30 Milliarden gegen Hunger


Eindringlicher Appell zur Bekämpfung des Hungers: Nur 30 Milliarden Dollar im Jahr wären notwendig, um weltweit Hunger und Unterernährung auszurotten, sagte der Generaldirektor der FAO auf dem Ernährungsgipfel in Rom. Für Rüstung werde das 40-fache ausgegeben.
Quelle: Spiegel online

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Inneres: Mehr Geld für Überwachungsstaat, weniger für Zivilschutz
vom 05.06.2008 23:26
Länder wollen mehr Geheule

Nachdem der Eiserne Vorhang gefallen war, wurden viele Sirenen abmontiert. Doch inzwischen fragen sich die Bundesländer, wie sie die gesamte Bevölkerung vor Terroranschlägen warnen sollen
VON ULRIKE HEITMÜLLER

Quelle: die tageszeitung

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Absurdistan: "Bürgerarbeit" statt Hartz IV
vom 05.06.2008 23:28
Die Wiedererfinder des Monats
Schöne Welt Bürgerarbeit

Von Hans-Dieter Hey

Politiker träumen wieder von Vollbeschäftigung. Bisher mit mageren Ergebnissen getestet ist wieder die Bürgerarbeit im Gespräch. Wirtschaftsminister Michael Glos schickt seinen Staatssekretär Dr. Walther Otremba ins Gefecht und lässt berichten: „Die aktuelle Untersuchung des 'Instituts zur Zukunft der Arbeit' zeigt, dass das BMWi-Modell zur Bürgerarbeit dazu einen wichtigen Beitrag leisten kann und in der Praxis auch realisierbar ist." Die Wiedererfinder der Bürgerarbeit überraschen damit nicht, wollen sich aber wegen der „Gnade der späten Geburt" vielleicht nicht an die ursprünglichen Erfinder erinnern.

Quelle: NRhZ-online

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Politik: Vertrauen in Bundesregierung und Parteien schwindet rasant!
vom 06.06.2008 23:34
Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Politik der Großen Koalition gefährdet unsere Demokratie

„Die Bürgerinnen und Bürger haben das Vertrauen in die Politik der Großen Koalition verloren“, kommentiert Oskar Lafontaine den gestern Abend veröffentlichten ARD-Deutschland-Trend.

„78 Prozent der Bevölkerung sagen, dass sie am Wirtschaftsaufschwung nicht teilnehmen. Jeder Dritte sorgt sich um seine finanzielle Situation. Das ist das Ergebnis von Leiharbeit, Niedriglöhnen, Minijobs und einer insgesamt unzureichenden Lohn- und Rentenentwicklung. Die Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der Bundesregierung hat die Gesellschaft tief gespalten. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist eine schwere Hypothek für unsere Demokratie. Jeder Zweite ist bereits mit ihrem Funktionieren unzufrieden, 72 Prozent sind es mit der Arbeit der Bundesregierung.
Die Feststellung der Bundeskanzlerin, Deutschland habe wieder allen Grund zur Zuversicht, wird von der Bevölkerung als zynisch empfunden.

Privatisierung: Herr Mehdorn, warum verkaufen Sie unsere Bahn?
vom 06.06.2008 23:36
Deutsche Bahn: Ausverkauf auf Raten

Gutachten der Investmentbank Morgan Stanley und der Unternehmensberatung Booz Allen & Hamilton prognostizieren, dass der Gleiskörper um weitere 5000 km auf die „betriebswirtschaftlich optimale Größe“ – und damit auf die Länge des Jahres 1875 im Deutschen Reich – reduziert werden wird. Die zu einem Glaubensbekenntnis erhobene Behauptung, konkurrierende Betreibergesellschaften übernähmen defizitäre Bahnlinien, verkennt, dass diese ebenfalls nach betriebswirtschaftlichem Kalkül operieren (müssen).
Quelle: Blätter für deutsche und internationale Politik
Krieg & Frieden: Wie Söldner zu Geschäftleuten wurden
vom 06.06.2008 23:39
Deutsche Paramilitärs im Irak
Söldner der Sicherheit


Blackwater lässt grüßen: Im Irak übernehmen auch ehemalige Elitesoldaten und Polizisten aus Deutschland gefährliche Dienste. Vermittelt werden sie von Sicherheitsfirmen, die im juristischen Graubereich agieren.
Von Frederik Obermaier

Quelle: sueddeutsche.de

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Steuerhinterziehung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen hunderte „Leistungsträger“
vom 06.06.2008 23:41
Erste Festnahmen in Liechtensteiner Steueraffäre
"Die waren besonders dreist"


Lokale Prominenz im Visier der Steuerfahndung: Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt in der Liechtenstein-Steueraffäre gegen 700 Beschuldigte. Manche aufgedeckte Stiftungen hatten ein Volumen von bis zu zwanzig Millionen Euro.
Von Hans Leyendecker und Johannes Nitschmann

Quelle: sueddeutsche.de

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Gesellschaft: Nein zur EU-Verfassung – Nein zum globalisierten Feudalismus
vom 06.06.2008 23:42
Iren wollen EU-Vertrag kippen

Dublin (rtr) - In der Europäischen Union schrillen die Alarmglocken: Wenige Tage vor der Volksabstimmung über den EU-Vertrag von Lissabon zeichnet sich in Irland erstmals eine Mehrheit für die Gegner des Abkommens ab. 35 Prozent der Bürger lehnen den Vertrag nach einer am Freitag von der Zeitung "Irish Times" veröffentlichten Umfrage ab, nur noch 30 Prozent unterstützen ihn.
Quelle: FR-online.de
Privatisierung: Hamburg verkauft seine Pflegeheime
vom 08.06.2008 14:32
Spielchen mit dem Personal

Bei Pflege und Wohnen steht ein Arbeitskampf ins Haus. Das Unternehmen und Träger von Pflege- und Altenheimen hatte einen Tarifkompromiss auf Druck der Gesellschafter zurückgezogen
VON KAI VON APPEN

Quelle: die tageszeitung

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Privatisierung: Geschäft und Tod mit dem Trinkwasser - Das blaue Gold
vom 08.06.2008 14:35
Rohstoffe
Wasserreserven versiegen schneller als Ölreserven

Von Georg Giersberg

Der Blaue Planet leidet. Er leidet gerade unter der schlechten Qualität jenes Elements, dem unsere Erde diesen ehrenvollen und in unserem Sonnensystem einmaligen Titel verdankt: Wasser. Barcelona war in diesem Frühjahr nur ein prominentes Beispiel. Fünf Millionen Menschen litten unter der schlimmsten Dürre seit sechzig Jahren. In Schiffen aus Tarragona und Marseille wurde Trinkwasser herangeschafft, um die Bevölkerung mit dem kostbaren Nass zu versorgen.

Quelle: F.A.Z.

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Politik: Die bundesdeutschen Notstandsgesetze
vom 11.06.2008 16:59
Nicht nur ein Häuflein
Der Widerstand gegen die Notstandsgesetzgebung vor 40 Jahren hatte eine breite Basis
Von Hans Heinz Holz

Man erinnere sich: Bei der Abschlußkundgebung des Kongresses »Notstand der Demokratie« quoll der Frankfurter Römerberg über von Menschen. Am 11. Mai 1968 fuhren dann 70000 nach Bonn, um vom Bundestag Auskunft und Rechenschaft über den Inhalt der Notstandsgesetze zu bekommen (die sie nicht erhielten). Der Protest gegen die Notstandsplanung war eine der letzten großen politischen Massenbewegungen in der alten Bundesrepublik. Sie erfaßte die Menschen quer durch Gewerkschaften und Kirchen beider Konfessionen, durch die akademische Intelligenz und das liberale Bürgertum. Daß nach sieben Jahren Kampf diese Bewegung eine Niederlage erlitt und das Notstandsrecht verabschiedet wurde, war das Ende der Demokratie in der BRD, wie das Grundgesetz sie 1949 angelegt hatte.

Quelle: jungeWelt

Mehr zum Thema: Politik: Die bundesdeutschen Notstandsgesetze
Politik: Agenda 2010 - Die Verbrechen der neoliberalen Globalisierer gegen die Menschheit
vom 11.06.2008 17:01
KOMMENTAR: Die Wirtschaftspolitik der Titanik-Koalition
Ökonomische Rosskuren à la Doktor Eisenbart

Von Thomas Lukscheider

Glaubt man den gleichgetakteten Massenmedien bei uns, müsste ganz Deutschland seit Beginn der großen Koalition geradezu von Euphorie beseelt sein. Glückliche Pendler, die - ein Lied trällernd - zur Arbeit oder Tankstelle fahren. Freudestrahlende Mitarbeiter an Fließbändern, Werkbänken und Schreibtischen, die jeden Monat in Weihnachtsstimmung ihren Lohn- und Gehaltszettel aufklicken. Junge Paare, die mit Freudestrahlen ihren Nachwuchs und dessen Zukunft planen. Ältere Paare, die sich als künftige Rentner über blühende Wiesen hopsen sehen. Familien, die in Dankbarkeit den Verlautbarungen der Familienministerin lauschen und ihre Strom- oder Gasrechnung wie eine Wundertüte mit wohligem Kribbeln im Bauch öffnen. Soweit das Bild, das die Regierung und die Massenmedien malen. Doch jeder - außer der wohlbehüteten Oligarchie -, die inzwischen neben dieser Koalition auch den Großteil unserer Medien dominiert, weiß: Die Realität sieht anders aus.

Quelle: LinksZeitung

Mehr zum Thema: Politik: Agenda 2010 - Die Verbrechen der neoliberalen Globalisierer gegen die Menschheit
Hartz IV: Schauspieler auf dem Arbeitsamt
vom 11.06.2008 17:06
Schauspieler in der Hartz IV-Falle
Die Arbeitslosenversicherung verlangt Beiträge - hilft ihnen aber kaum
Von Katharina Dockhorn

Einige Tausend Schauspieler sind in jüngster Zeit in Hartz IV abgerutscht, da sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld erwerben konnten. Und das, obwohl sie wie jeder Arbeitnehmer in die Sozialversicherungssysteme einzahlen, wenn sie vor der Kamera stehen. Da aber nur die Drehtage gerechnet werden, haben sie kaum eine Chance, einen Anspruch auf Arbeitslosengeld zu erwerben, für den sie innerhalb von zwei Jahren ein Jahr gearbeitet haben müssen.

Quelle: Welt online

Mehr zum Thema: Hartz IV: Schauspieler auf dem Arbeitsamt
Inneres: Organisierte Kriminalität breitet sich aus
vom 11.06.2008 17:13
Hamburg
Organisierte Kriminalität in Hamburg auf dem Vormarsch


Der Einfluss der Organisierten Kriminalität in Hamburg auf Politik, Wirtschaft, Medien und Verwaltung nimmt zu. Das geht aus einer Anfrage der SPD-Bürgerschaftsfraktion hervor, die NDR 90,3 vorliegt.
Quelle: NDR
Elbphilharmonie: Meilenstein des Anstoßes
vom 11.06.2008 17:15
Pressemitteilung der Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE

Bankrotterklärung des Senats
Eröffnung der Elbphilharmonie um ein Jahr verschoben


Der Kulturpolitische Sprecher der LINKEN Norbert Hackbusch sprach nach der heutigen Landespressekonferenz von einer „Bankrotterklärung“ des Senats: „Was ist das für eine Planung. Nachdem schon lange klar war, dass der ‚Festpreis’ kein ‚fester Preis’ mehr ist, steht nun fest, dass der gesamte finanzielle Rahmen ins Rutschen gekommen ist.“

Kultursenatorin Karin von Welck und der Generalintendant der Elbphilharmonie Christoph Lieben-Seutter hatten auf der heutigen Pressekonferenz bekannt gegeben, dass sich die geplante Aufnahme des Betriebs um ein Jahr verschieben wird.

Über mögliche Mehrkosten, wer die rund 120 Baubehinderungen zu verantworten und demzufolge die Kosten zu tragen habe, gab es keine Auskünfte. Das werde alles noch in „schwierigen Verhandlungen“ geklärt.


Mehr zum Thema: Elbphilharmonie: Meilenstein des Anstoßes

Hartz IV: Job Center schließt, weil alle krank sind!
vom 11.06.2008 17:17
Wilhelmsburg - Antragsstau für Arbeitslosengeld II
Sachbearbeiter krank - kein Geld für Arbeitslose im Juli?


In der Leistungsabteilung des Job-Centers herrscht akuter Personalengpass. Leiterin Brenning-Kümper ist verzweifelt.
Von Ulrich Gaßdorf

Quelle: Hamburger Abendblatt

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Privatisierung: Hamburg verkauft seine Pflegeheime
vom 11.06.2008 17:19
Privatisierung drückt Löhne
Beim größten Hamburger Pflegeunternehmen steht ein Arbeitskampf ins Haus. Warnstreiks noch diese Woche
Von Andreas Grünwald

Achtzehn Monate, nachdem das größte Hamburger Pflegeunternehmen »Pflege & Wohnen (p&w)« privatisiert wurde, steht dessen Alten- und Pflegeheimen ein heftiger Arbeitskampf ins Haus. Am Montag kündigte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di an, daß es noch in dieser Woche zu ersten Warnstreiks kommen kann.

Quelle: jungeWelt

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Politik: SPD-Arbeitsminister - ein Wirtschaftslobbyist?
vom 11.06.2008 17:21
NEUE ARBEITSZEITRICHTLINIE
Gewerkschafter mobilisieren gegen 65-Stunden-Woche


Die 65-Stunden-Woche, ganz legal - die EU hat sich nach mühsamem Geschacher auf eine neue Richtlinie für Arbeitszeiten und Schichtdienste geeinigt. Kritiker sind empört: SPD, Linke und Grüne finden die Regeln unzumutbar, Gewerkschaften wollen sie im EU-Parlament zu Fall bringen.
Quelle: Spiegel online

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Gesellschaft: Nein zur EU-Verfassung – Nein zum globalisierten Feudalismus
vom 13.06.2008 02:25
Eine Gefahr für die Bürgerrechte

Der EU-Vertrag von Lissabon ist unsozial und undemokratisch. Deshalb sollten die Iren ihn ablehnen. Sie sind die einzigen EU-Europäer, die das per Referendum tun können
RALF SOTSCHECK

Quelle: die tageszeitung
Politik: Babyprämie nur für Reiche
vom 13.06.2008 02:28
ENTTÄUSCHTE FAMILIEN
Die Wahrheit über das Elterngeld

Von Anselm Waldermann

Mit großen Versprechungen führte Familienministerin von der Leyen das Elterngeld ein. Heute herrscht Ernüchterung: Mütter und Väter bekommen weit weniger Geld als erhofft, oft fehlen ihnen Hunderte Euro. Steuern, Sozialabgaben, Partnermonate - SPIEGEL ONLINE macht den Praxistest.

Quelle: Spiegel online

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Rente: Mit Riester zum Ruin der Rentenversicherung
vom 13.06.2008 02:30
GUTACHTEN
Bundestagsjuristen halten Riester-Rente für europarechtswidrig


Wer wegzieht, der verliert sein Geld: Die Riester-Rente funktioniert nur, solange man in Deutschland Steuern zahlt. Das verstößt nach Ansicht von Bundestagsjuristen gegen Europarecht.
Quelle: Spiegel online

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Politik: SPD-Arbeitsminister - ein Wirtschaftslobbyist?
vom 13.06.2008 02:32
EU-Richtlinie über die Arbeitszeit – Entsetzen in Spanien

Der deutsche Ressortchef Olaf Scholz (SPD) wurde in der FR, zitiert: “Das sind wichtige Bausteine eines sozialen Europas. Sie sorgen dafür, dass Wettbewerb nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgetragen wird.” In Spanien wird das völlig anders gesehen. Es waren Großbritannien und Deutschland, diejenigen Länder, die in den letzten Jahren nach der für sie ungünstigen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes über Ruhezeiten und Bereitschaftsdienste eine Novellierung der Arbeitszeitregelung vorantrieben haben. Ihre Erfolgsaussichten verbesserten sich schlagartig, als in Frankreich und in Italien die Rechte die Regierung übernahmen. Spanien hatte bis dato mit Hilfe der Regierung Prodis und Chiracs die jetzig eingetretene Novellierung verhindern können. Die Berichterstattung in Spanien ist dementsprechend anders als in Deutschland. Bereits am 9.06.08, also vor Übereinkunft der Arbeitsminister, berichtete die spanische Presse hierüber und über die Ablehnung der spanischen Regierung des deutschen und britischen Standpunktes. Entsprechend bestürzt reagierte die Öffentlichkeit in Spanien nach der Übereinkunft. Widerstand im Europäischen Parlament, über die IAO, aber auch über Streiks ist angekündigt.
Quelle: NachDenkSeiten

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Bildung: Bildungsfragen sind Machtfragen
vom 13.06.2008 02:34
Kein Geld für Bildung
Bericht der Kultusminister von Bund und Ländern belegt: Ausgaben sinken, soziale Selektion wird verschärft. Vor allem Hauptschüler landen auf dem Abstellgleis
Von Ralf Wurzbacher

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Donnerstag in Berlin die »Bildungsrepublik Deutschland« ausgerufen. Am gleichen Tag war schwarz auf weiß nachzulesen: Das deutsche Bildungssystem ist nach wie vor massiv unterfinanziert. Das ist ein Ergebnis des am Donnerstag von den Kultusministern der Länder in Berlin vorgestellten zweiten nationalen Bildungsberichts. Während die Ausgaben im vergangenen Jahrzehnt zwar absolut gestiegen sind, gehen sie relativ zum Volksvermögen weiter zurück. Alarm schlagen Bildungsexperten auch wegen der sich verschärfenden sozialen Schieflage im Schulsystem. Der Studie zufolge führen vor allem die Hauptschulen massenhaft in die Perspektivlosigkeit.

Quelle: jungeWelt

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Gesellschaft: Nein zur EU-Verfassung – Nein zum globalisierten Feudalismus
vom 19.06.2008 01:59
Das keltische Dorf trotzt dem Imperium
Irische Volksabstimmung über den EU-Vertrag endet mit Sieg für das Nein. Schwere Schlappe für die Eurokraten
Von Jürgen Elsässer

Wir befinden uns im Jahre XVIII der Neuen Weltordnung. Ganz Europa ist vom Imperium besetzt. Ganz Europa? Nein! Ein von unbeugsamen Kelten bevölkertes Inselchen hört nicht auf, den Imperialisten Widerstand zu leisten. Sie spotten den Befehlen der Legionäre: Sie trinken Guinness und rauchen. Sie nehmen das Geld aus den Brüsseler Säcken und behalten trotzdem ihren eigenen Kopf. Sie wollen nicht für fremde Herren in deren Kriege ziehen und wissen, wo sie ihre Knarren vergraben haben. Sie verlangen, dass die Kirche in ihrem Dorf bleibt – und keine Kreuzzüge auf anderen Kontinenten führt. Sie machen frauenfeindliche Witze gegen Angela Merkel. Mann, was sind die rückständig! Mann, was sind die sympathisch!

Quelle: Neues Deutschland
Privatisierung: Deutsche Post - Der Ausverkauf des "gelben Riesen"
vom 19.06.2008 02:01
McPost
Von Kurt Stenger

Wenn Aktionäre eines Konzerns nach höherer Rendite rufen, reagieren Vorstände mit Kostensenkung mittels Outsourcing: Wenig rentable Teilbereiche werden an einen Externen verscherbelt, dessen Dienstleistung dann zu einem niedrigen Preis zurückgekauft wird. Die Rechnung geht nur deshalb auf, weil Löhne und Sozialstandards des neuen Dienstleisters erheblich unter denen des Konzerns liegen.

Quelle: Neues Deutschland

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Bildung: Bildungsfragen sind Machtfragen
vom 19.06.2008 02:03
Kinder
Bildung schützt vor Armut nicht

VON CHRISTOPH BUTTERWEGGE

Neben den beiden Forderungen nach einem (gesetzlichen) Mindestlohn und diversen Steuererleichterungen stehen Bemühungen um mehr Bildungsanstrengungen der Betroffenen wie des Staates im Zentrum der Diskussion über Maßnahmen zur Bekämpfung der (Kinder-)Armut.
Niemand bezweifelt, dass Armut mehr ist, als wenig Geld zu haben, und mit vielfältigen Benachteiligungen vornehmlich im (Aus-)Bildungs-, Kultur-, Gesundheits-, Wohn- und Freizeitbereich verbunden ist. Dies hat Angehörige materiell bessergestellter Schichten immer schon veranlasst, die Armen nach dem Motto "Geld macht ohnehin nicht glücklich!" regelrecht zu verhöhnen, verleitet jedoch heute noch manche Kommentatoren dazu, Armut auf die "Bildungsferne" oder Sozialisations- bzw. Kulturdefizite der Betroffenen zurückzuführen. Wenn diesen selbst die Schuld zugeschoben wird, gerät die Verantwortung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft aus dem Blick.

Quelle: FR-online.de

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Robotik: Ende der Arbeit?
vom 19.06.2008 02:07
Technik
Roboter serviert und schafft Ordnung im Haushalt


Nie mehr Putzen, Waschen oder Bügeln: Eine neue Generation von Servicerobotern könnte künftig leidgeplagte Hausfrauen und –männer entlasten. Ein Prototyp mit der Bezeichnung "Care-O-bot 3" hat selbst mit so wichtigen Kommandos wie "Hol mir mal ne Flasche Bier" kein Problem.
Quelle: Welt online

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Politik: Die SPD, ein einziger Jammer
vom 19.06.2008 02:09
Sozialdemokraten in der Krise
Wer braucht noch die SPD?


Ein Jahr nach Gründung der Linkspartei steht die SPD so schlecht da wie selten zuvor. Ihre Politik ist farblos, formlos, unsichtbar. Schade.
Ein Kommentar von Heribert Prantl

Quelle: sueddeutsche.de
Unternehmen: »Firma will nicht Kapitalist genannt werden«
vom 19.06.2008 02:12
LabourNet Newsletter

Kapitalist bleibt Kapitalist.
Entscheidung des Landgerichts Hamburg (Pressekammer) vom 13. Juni 2008
Klage der Fa. Ixion gegen das LabourNet Germany abgewiesen


Das Landgericht Hamburg hat am 13.6.08 die Klage der Fa. Ixion gegen Mag Wompel als verantwortliche Redakteurin und gegen das LabourNet Germany in allen Punkten abgewiesen. Dazu unser Anwalt, Alain Mundt: „"Die Entscheidung des Landgerichts Hamburg kann noch nicht abschließend bewertet werden, da eine Urteilbegründung noch nicht vorliegt. Eines kann aber schon jetzt gesagt werden: Kapitalist ist kein Schimpfwort.

Das Landgericht Hamburg hält es zu Recht für zulässig, wenn im Rahmen betrieblicher Auseinandersetzungen Teile der Belegschaft die Betriebsleitung als Kapitalisten bezeichnen. Auch wenn dieses bewusst negativ gemeint ist. Zudem hat es das Landgericht offenbar für rechtens erachtet, die Drohung mit Arbeitsplatzverlust und Insolvenz, wenn von der Belegschaft keine erheblich verschlechterten Arbeitsbedingungen akzeptiert würden, als Erpressung zu bezeichnen.

Zur Erinnerung: Der Fall „Ixion verklagt LabourNet“ ist dokumentiert unter http://www.labournet.de/branchen/sonstige/masch/ixion.html

Politik: Agenda 2010 - Die Verbrechen der neoliberalen Globalisierer gegen die Menschheit
vom 19.06.2008 02:14
Soziale Marktwirtschaft" - Lehren aus 60 Jahren Nachkriegswirtschaft
Joachim Jahnke

Das einst weltweit bewunderte deutsche Modell der "sozialen Marktwirtschaft" ist in Mißkredit geraten, und so möchte kaum jemand seinen 60. Jahrestag feiern. Eine erdrückende Mehrheit der Deutschen von 85 % hat in der letzten internationalen Umfrage des Harris Polls erklärt, der soziale Graben zwischen Armen und Reichen sei zu groß geworden.

Nach einer neuen Umfrage der Bertelsmann Stiftung halten jetzt 73 % der Befragten die wirtschaftlichen Verhältnisse für nicht gerecht, während es vor drei Jahren erst 52 % waren. Erstmals hat eine Mehrheit unter denen, die überhaupt eine Meinung haben, auch in Westdeutschland keine gute Meinung vom deutschen Wirtschaftssystem.

Man möchte das Wort "soziale Marktwirtschaft" gar nicht in den Mund nehmen. So unpopulär ist es heute, und zwar nicht etwa weil die Menschen dagegen sind, sondern weil sie sich mit diesem Begriff aus dem Mund der Politiker düpiert fühlen und die "soziale Marktwirtschaft" schon als faktisch begraben sehen.

Quelle: Informationsportal Globalisierung

Mehr zum Thema - Politik: Agenda 2010 - Die Verbrechen der neoliberalen Globalisierer gegen die Menschheit

Wirtschaft: Inflation - Die gefühlte Leere im Portemonnaie
vom 19.06.2008 02:17
stern-Umfrage
Billig ist Trumpf


Geiz ist zwar nicht geil, aber für viele mittlerweile eine Notwendigkeit: Angesichts der gestiegenen Preise für Lebensmittel und Energie hat mehr als die Hälfte der Deutschen ihre Einkaufsgewohnheiten umgestellt.
Quelle: stern.de

Mehr zum Thema - Wirtschaft: Inflation - Die gefühlte Leere im Portemonnaie
Politik: Linkspartei steht nicht mehr unter Beobachtung
vom 24.06.2008 23:29
Verfassungsschutzbericht
Linkspartei steht nicht mehr unter Beobachtung


Die Linke wird in der Hansestadt nicht mehr observiert. Hamburgs Innensenator Ahlhaus sieht darin zwar "kein Gütesiegel" , doch die extremistischen Strömungen in der Lafontaine-Partei sollen abgenommen haben. Der aktuelle Jahresbericht weist stattdessen vermehrte islamistische Aktivitäten aus.
Von Florian Hanauer

Quelle: Welt online
Hartz IV: Job Center schließt, weil alle krank sind!
vom 24.06.2008 23:33
WILHELMSBURG
Notstand im Job-Center

Ausgerechnet in Wilhelmsburg gibt es am wenigsten Vermittler für Arbeitssuchende
MATHIS NEUBURGER

Notstand in Wilhelmsburg: Das "Job-Center" steht vor dem Kollaps. Seit Wochen ist fast die Hälfte der Arbeitnehmer krank, als Folge können viele Kunden nicht betreut, Anträge auf Hartz IV oder Zuschüsse nicht bearbeitet werden. Zwar werden jetzt zusätzliche Kräfte entsandt. Doch parallel kommt raus: Die desolate Lage ist kein Zufall. Ausgerechnet das Job-Center auf der Elbinsel ist viel schlechter besetzt als alle anderen Anlaufstellen in Hamburg!

Quelle: Mopo online

Mehr zum Thema - Hartz IV: Job Center schließt, weil alle krank sind!
Gesundheitsreform: Ausstieg aus der solidarischen Sozialversicherung!
vom 24.06.2008 23:51
Ulrike Baureithel
Abschied von Bismarck?
KASSENSTREIT - Preisdumping, Leistungsabbau und eine Fusionswelle könnten folgen

Sie war die erste Säule jener Sozialreformen, die Bismarck am 15. Juni 1883 vom Reichstag absegnen ließ, um das "Gespenst des Kommunismus" abzuwehren. Für maximal sechs Prozent Beitragssatz wurde den Arbeitern im Krankheitsfall ärztliche Leistung und Krankengeld garantiert. Mit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verteilte der gewitzte Kanzler aber nicht nur soziale Risiken, sondern schuf auch das Fundament für die künftige "Zweiklassenmedizin", die Trennung von gesetzlicher und privater Krankenversorgung. Dieses Modell scheint nun, 125 Jahre später, endgültig ins Wanken zu kommen.
Quelle: Freitag
Gesellschaft: Nein zur EU-Verfassung – Nein zum globalisierten Feudalismus
vom 25.06.2008 00:00
Warum die Iren “Nein” gesagt haben
Von Jochen Bittner

Eine statistisch-individuelle Betrachtung

Bis zum Oktober, so das Ergebnis des EU-Gipfels von vergangener Woche, soll die irische Regierung in sich gehen. Dann, beim nächsten EU-Ratstreffen, soll sie sich und dem Rest von Europa erklären können, warum ihr Volk so versagt hat.
Eine Umfrage des Gallup-Institutes im Auftrag der EU-Kommission liefert recht präzise Auskünfte über die Motive der EU-Verweigerer.
Was zeigen sie? Vor allem eins: Die Gründe für die Skepsis gegenüber der Brüsseler Zentralgewalt sind tiefgreifender, als es der Großteil der EU-Führer wahrhaben möchte. Jedenfalls scheinen sie nicht binnen weniger Monate oder durch kleinliche Zugeständnisse an die Iren “heilbar” zu sein.

Quelle: Zeit online
Privatisierung: Geschäft und Tod mit dem Trinkwasser - Das blaue Gold
vom 25.06.2008 00:02
Tagesthema Wasser:
Monopoly ums Trinkwasser


Konzerne schielen auf kommunale Wasserbetriebe, weil man da richtig Geld verdienen kann. Die Zeche der Privatisierung zahlen die Bürger – vor allem, wenn wie in Berlin die Kommune auch noch eine Rendite garantiert. Doch die Einwohner wehren sich mittlerweile, wie Matthias Breitinger berichtet.
Quelle: NetZeitung

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Privatisierung: Stoppen Sie den Ausverkauf Ihrer Kommune
vom 25.06.2008 00:05
Energiekonzerne
Rebellische Bürgermeister kündigen Verträge mit Energiekonzernen

Andreas Wildhagen

Die hohen Energiepreise setzen auch den Kommunen zu. Doch die Bürger setzen sich zur Wehr: Rebellische Bürgermeister kündigen ihren Versorgern die teuren Verträge. Ihre Kommunen übernehmen selbst das Geschäft mit Strom, Wasser, Gas.

Quelle: wiwo.de

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Afghanistan: Deutschland verteidigt Wirtschaftsinteressen am Hindukusch
vom 29.06.2008 03:09
In Bündnistreue fest
Germans to the Front

Von Jürgen Rose

Nach sieben Jahren blutigem Kampf – länger, als der Zweite Weltkrieg dauerte –dreht sich die Gewaltspirale in Afghanistan immer schneller. Ohne Rücksicht auf Verluste führen Besatzer und einheimische Widersacher einen menschenverachtenden Krieg. Immer nachdrücklicher bewahrheitet sich die Erkenntnis des US-amerikanischen Erzzynikers Henry Kissinger, der angesichts des Vietnam-Desasters konstatiert hatte: »Die Armee verliert, solange sie nicht gewinnt, die Guerilla aber gewinnt, solange sie nicht verliert.« Immer eindrucksvoller erweist sich die ungeheure Einfältigkeit der regierungsamtlichen Parole, Deutschland werde am Hindukusch verteidigt.

Quelle: jungeWelt

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Gesellschaft: Die Superreichen werden mehr und reicher
vom 29.06.2008 03:13
Neues aus dem Kasino: Die Anzahl der Reichen und Superreichen steigt weiter an
Merrill Lynch und Capgemini World Wealth Report:
In Deutschland stieg die Zahl vermögender Privatpersonen um 3,5 % auf 826.000 (Vorjahr 798.000)


Unterstützt durch das Wachstum der Börsenkapitalisierungen in den Schwellenländern stieg das Gesamtvermögen der weltweiten “High Net Worth Individuals” (HNWI), das sind Privatpersonen mit einem Nettofinanzvermögen von mehr als 1 Mio. US-Dollar ohne Verbrauchsgüter und eigengenutzte Immobilien, im Jahr 2007 um 9,4 % auf 40,7 Billionen US-Dollar. Dies geht aus dem heute von Merrill Lynch und Capgemini veröffentlichten zwölften, jährlich erscheinenden, World Wealth Report hervor. Die weltweite Anzahl der HNWI nahm 2007 um 6 % auf 10,1 Millionen zu.
Quelle: Hamburg Links
Privatisierung: Herr Mehdorn, warum verkaufen Sie unsere Bahn?
vom 29.06.2008 03:16
Börsengang
Mehdorn hofft auf Einstieg der russischen Bahn


Bahn-Chef Hartmut Mehdorn liebäugelt mit einem Einstieg der russischen Staatsbahn beim deutschen Schienenkonzern. Die Deutsche Bahn arbeite mit der russischen Bahn bei der Zugverbindung nach China schon heute sehr eng zusammen. Deutsche Politiker sind allerdings nicht begeistert.
Quelle: Welt online
Arme sterben früher
vom 29.06.2008 03:18
Studie über soziale Ungleichheit:
Reiche leben fünf Jahre länger


Die soziale Kluft macht sich nicht nur im Geldbeutel und im Kühlschrank bemerkbar, sondern auch in den zu erwartenden Lebensjahren. Eine Studie wies den Zusammenhang nach: kein Job – früherer Tod.
Quelle: NetZeitung

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Unternehmen: »Firma will nicht Kapitalist genannt werden«
vom 29.06.2008 03:21
LabourNet Newsletter

Das Urteil im Namen des Volkes

Die schriftliche Urteilsbegründung des Landgerichtes Hamburg vom 13.6.08, zugestellt am 20.6. (pdf)
http://www.labournet.de/branchen/sonstige/masch/ixionurteil.pdf

Die Klageerwiderung unseres Anwalts vom 28.3.08 auf die Klageschrift vom 28. Februar 2008 (pdf)
http://www.labournet.de/branchen/sonstige/masch/ixionklageerw.pdf


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Politik: Armuts- und Reichtumsbericht 2008
vom 29.06.2008 03:23
Ein Bundeswirtschaftsminister, der die Realitäten nicht kennt: Die soziale Realität des Jahres 2008 ist keine andere die des Jahres 2005
Joachim Jahnke

Sollten dem Bundeswirtschaftsminister einige Fakten entgangen sein, so wollen wir ihm hier nachhelfen, wobei Armut und Reichtum relative Begriffe sind, die von der Gesamtentwicklung abhängen:

Erstens, hat sich seit 2005 die soziale Schere in Deutschland dramatisch weiter geöffnet. Während die Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen zwischen dem ersten Quartal 2005 und dem ersten von 2008 um 27 % stiegen, legten die Arbeitseinkommen nur um 7 % zu, und davon hat die Verbraucherpreisinflation von ebenfalls 7 % nichts übrig gelassen.

Quelle: Informationsportal Globalisierung

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Hartz IV: Jobcenter verhängt »Sippenhaft«
vom 29.06.2008 03:24
Politik
Hartz IV: Jetzt auch noch Sippenhaft!

Wettbewerb um den Gerhard-Schröder-Preis der niederträchtigsten Behandlung der Arbeitslosen
Von Karl Weiss

Die ARGEs, die Arbeitsgemeinschaften zwischen Bundesagentur ohne Arbeit und den Landkreisen bzw. kreisfreien Städten sollten eigentlich die Arbeitslosen betreuen und alle anderen, die Anspruch nach Hartz IV auf Arbeitslosengeld 2 (ALG 2) haben. Stattdessen sind sie in einen Wettkampf getreten, wer am häufigsten, am brutalsten, am intensivsten und am mörderischsten den Arbeitslosen selbst das wenige Geld noch vorenthalten kann, das Hartz IV vorsieht. Es scheint einen Gerhard-Schröder-Preis für die niederträchtigste Behandlung von Arbeitslosen ausgeschrieben worden zu sein.

Quelle: Berliner Umschau

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Wohnen: Preisexplosion bei Wohnungsmieten
vom 29.06.2008 03:28
Wo der Kunde nicht König ist
Ende der Preisbindung: In Hamburg drohen kräftige Mieterhöhungen

Von Volker Stahl, Hamburg

Vor 18 Jahren gab es in Hamburg 265 000 Sozialwohnungen mit einer Mietpreisbindung. 2002 waren es nur noch 151 000, heute sind es 114 000. Am 1. Januar 2009 sind es noch mal 5630 weniger. Die Bewohner müssen mit drastischen Mieterhöhungen rechnen. Besonders hart trifft das 850 Mieter des Wohnungsunternehmens SAGA GWG im »Problemstadtteil« Osdorfer Born.

Quelle: Neues Deutschland

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Recht zur Mietminderung bei sich verschlechternder Mieterstruktur - Hartz IV Nachbarn
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