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Mar 2010
Sozialstaat: Das nordische Modell – ein Vorbild für Europa?
vom 03.03.2010 12:38
Die skandinavischen Hochsteuerländer schlagen alle in Europa mit positiven Ergebnissen
Joachim Jahnke
Man kann nur neidisch werden, wenn man über den deutschen Tellerrand nach Norden blickt. Bei höheren Steuern gibt es in den skandinavischen Ländern im Vergleich zu Deutschland: ein viel besseres Bildungssystem, eine viel größere Aufstiegsmobilität, wesentlich höhere Steigerungen der Arbeitseinkommen, weit weniger Niedriglöhner, eine erheblich geringere Ungleichheit in der Einkommensverteilung, viel weniger Langzeitarbeitslose, ein weit besseres Sozialsystem, eine viel höhere Geburtenrate, eine höhere Pro-Kopf Wirtschaftsleistung und eine dramatisch geringere Staatsverschuldung. Was will man eigentlich mehr?
Quelle: Informationsportal Globalisierung
Hafen: Der große Bringer?
vom 03.03.2010 12:39
Container in der Krise
Die Rezession schrumpft den Hamburger Hafen zurecht
Ralf Heß
Erstmals, seit die deutsche Exportwirtschaft keine Wachstumszahlen mehr vorlegen kann, werden Hafenkapazitäten in Hamburg stillgelegt. Der Hamburger Hafen schrumpft und passt sich damit den neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an.
Quelle: Telepolis
Lebensqualität: Deutschland steigt ab
vom 03.03.2010 12:40
In Deutschland nimmt Lebensqualität seit 2001 ab
Das Leben in Deutschland wird unangenehmer: Zwei Wissenschaftlern zufolge, die einen Nationalen Wohlfahrtsindex entwickelt haben, sinkt seit 2001 die Lebensqualität messbar. Die Berechnungen stützen sich auf 21 Indikatoren, die Umwelt-, Gesundheits-, Sicherheits- und Konsumdaten abbilden.
Quelle: Welt online
Wirtschaft: Das systemische Versagen der Ökonomen
vom 03.03.2010 12:41
Die technokratischen Teufelsschüler hinter der Politik
Joachim Jahnke
Sie sind eine eigene Gattung Mensch in Deutschland. Meist haben sie Wirtschaftswissenschaften studiert, weil das eine Karriere versprach. Anders als bei richtigen Wissenschaften war dafür meist nicht allzuviel analytische Intelligenz und Intuition notwendig. Dann wollten sie ihre Künste in der Praxis am lebenden Objekt der Wirtschaft ausprobieren und gingen dafür mit dem ihnen eigenen Ehrgeiz und Sendungsbewußtsein in die Ministerien.
Quelle: Informationsportal Globalisierung
Lobbyismus: In Deutschland regieren die Wirtschaftsverbände
vom 03.03.2010 12:43
Es stinkt gewaltig nach Korruption
Von Eva Corell, BR, ARD-Hauptstadtstudio
Das riecht nicht nur nach Korruption, es stinkt. Wenn die CDU in Sachsen ihren Landeschef und Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich für Geld auf Gefälligkeitstour zu Unternehmen schickt, dann hilft alles Leugnen nichts: sie macht den Leuten weis, dass man politische Entscheidungen kaufen kann. Wer zahlt, erwartet eine Gegenleistung. Gespräch gegen Geld ist nur der Anfang.
Quelle: tagesschau.de
Finanzen: Hamburg fehlen Steuerfahnder
vom 03.03.2010 12:45
Hauptstadt der Steuerbetrüger
Hamburg ist Hochburg bei Selbstanzeigen. 96 reuige Steuerverbrecher pro eine Million Einwohner.
VON MATHIS NEUBURGER
Quelle: Mopo online
Bundestag: Abgeordneten-Nebentätigkeiten: Wer arbeitet für wen?
vom 03.03.2010 12:46
Abgeordnete
Schwarz-Gelb liegt vorn – bei den Nebeneinkünften
Union und FDP sind Spitzenreiter – auf der Liste der Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten. Seit Montag sind alle Parlamentarier wieder „gläsern“, und alle Bürger können sich im Internet anschauen, was die 622 Volksvertreter neben ihren Diäten noch an Einkünften beziehen.
Von Armin Lehmann und Christian Tretbar
Quelle: Der Tagesspiegel
Gesellschaft: Hat Deutschland ein "Oberschichten-Problem"?
vom 03.03.2010 12:48
Egoistische Elite
Unsere Gesellschaft hat offensichtlich ein Ethik-Problem. Dekadentes Verhalten lässt sich tatsächlich in unserer Gesellschaft beobachten. Und zwar bei Führungskräften.
Von Eckart D. Stratenschulte
Quelle: FR-online.de
Arbeit: Weiterbildung zum akademischen Prekarier
vom 07.03.2010 10:31
Auf Honorarbasis, befristet und ohne Sozialversicherung
Bildungsexperte bemängelt prekäre Beschäftigungsverhältnisse auf dem Weiterbildungsmarkt
Rolf Dobischat im Gespräch mit Lothar Guckeisen
Rolf Dobischat beklagt die zunehmend schlechteren Bedingungen für Lehrer im Bereich der Weiterbildung. Sollte die Prekarisierung der Beschäftigten fortschreiten, sei die Qualität der Lehre langfristig nicht sicherbar.
Quelle: Deutschlandradio
Gesellschaft: Prekäre Arbeit - Ursachen, Ausmaß, soziale Folgen
vom 07.03.2010 10:32
Konjunktur
Bruttolöhne erstmals seit 1949 gesunken
Erstmals seit Gründung der Bundesrepublik sind im vergangenen Jahr die Bruttolöhne gesunken. Ausschlaggebend war die Kurzarbeit. Vor allem im verarbeitenden Gewerbe mussten Beschäftigte starke Lohneinbußen hinnehmen.
Quelle: manager-magazin.de
Arbeit: Wenig Lohn, wenig Rechte - Rückkehr der Lohnsklaverei in Deutschland
vom 07.03.2010 10:34
Sittenwidrige Löhne
Schuften für 1,32 Euro die Stunde
Von Thomas Öchsner
Lohn-Dumping auf Kosten der Steuerzahler: Das Jobcenter Stralsund verklagt Arbeitgeber, die Mitarbeiter zu schlecht bezahlen. Das könnte Schule machen.
Quelle: sueddeutsche.de
Vergesellschaftung: Der Gemeingüter-Report - Wohlstand durch Teilen
vom 07.03.2010 10:36
"Gebrauch ja, Missbrauch nein"
ALLGEMEINGUT
Was öffentlich finanziert wurde, muss öffentlich bleiben, sagt die Gemeingüterexpertin Silke Helfrich
INTERVIEW GERHARD DILGER
Quelle: die tageszeitung
Gesundheit: Depression wird zur Volkskrankheit
vom 07.03.2010 10:38
Volkskrankheit Depression
Wir werden immer trauriger
Die Zahl depressiver Menschen in Deutschland ist erneut gewachsen. Schuld sind die Wirtschaftskrise und zunehmener sozialer Stress.
Quelle: sueddeutsche.de
EU: Nach Ansicht der Europäer ist die Armut größer geworden
vom 07.03.2010 10:39
Sozialpolitik
Hochkonjunktur senkte Armut in der EU nicht
Wächst die Wirtschaft, sinkt die Armut? Der Sozialschutzbericht der EU-Kommission zieht das in Zweifel. 2005 bis 2007 wuchs Europas Wirtschaft stark. Der Anteil der Armen blieb aber konstant.
Quelle: DiePresse.com
Gesellschaft: Der Einfluss der Sozialverbände auf die Politik
vom 07.03.2010 10:42
Zwei wirklich nette Schwestern
Wer die Geschichte der Wohlfahrt verfolgt, stellt fest – Kapitalismus und Sozialstaat sind nicht nur gleichzeitig entstanden, sondern auch Zwillinge
Quelle: derFreitag
IAB: Hartz-IV-Empfänger wollen arbeiten
vom 07.03.2010 10:45
IAB: Hartz-IV-Empfänger wollen arbeiten
Empfänger von Leistungen aus der Grundsicherung ergreifen vielfältige Aktivitäten, um Arbeit zu finden. Auch auf eigene Initiative. Damit widersprechen sie dem in Teilen der Öffentlichkeit präsenten Bild des passiven Hilfebedürftigen. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass viele Bemühungen um eine reguläre Beschäftigung ins Leere laufen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Quelle: Hamburg Links
Wirtschaft: So hart trifft die Krise Hamburg
vom 13.03.2010 14:11
Wirtschaft
Mehr Betriebe im Norden von Pleite bedroht
Die Zahl der Firmeninsolvenzen im Norden ist 2009 sprunghaft angestiegen. Wie das Statistikamt Nord am Montag mitteilte, waren im vergangenen Jahr 838 Hamburger Unternehmen zahlungsunfähig. Das sind 30 Prozent mehr als im Vorjahr.
Quelle: NDR
Wohnen: Das miese Spiel mit Hartz-IV-Empfängern
vom 13.03.2010 14:13
Hamburgs schlimmster Vermieter Thorsten Kuhlmann angezeigt
Es wird eng für Thorsten Kuhlmann, Hamburgs schlimmsten Vermieter: Ein Rechtsanwalt der Arge „team.arbeit.hamburg“ hat wegen der überteuerten Wohnungen in Eilbek Strafanzeige gestellt.
VON MALTE STEINHOFF
Quelle: Mopo online
Arbeit: "Kombilöhne sind ein Faß ohne Boden"
vom 13.03.2010 14:14
Kaum neue Jobs in den Kommunen
Beschäftigungsprogramm für Arbeitslose floppt
Das vom früheren SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering eingeführte kommunale Beschäftigungsprogramm für Langzeitarbeitslose hat die Erwartungen nicht erfüllt. Im Westen erwies sich das "Kommunal-Kombi" genannte Programm von 2008 sogar als totaler Flop.
Quelle: tagesschau.de
Wirtschaft: Mafia setzt sich in Deutschland fest
vom 13.03.2010 14:15
Zur Geldwäsche nach Stuttgart
MAFIA
Die 'Ndrangheta soll in Deutschland einen Wahlbetrug organisiert haben - ein Aspekt eines Falls von Geldwäsche und Korruption
AUS STUTTGART RAINER NÜBEL
Quelle: die tageszeitung
Unternehmen: Unternehmer trotzen der Krise
vom 13.03.2010 14:17
Untersuchung der KfW-Bankengruppe
Mittelstand übersteht Krise besser als Großkonzerne
Kleine und mittlere Unternehmen haben die Wirtschaftskrise einer Studie mehrerer Institute zufolge besser überstanden als Großkonzerne. Das hängt vor allem mit der unterschiedlich großen Abhängigkeit vom globalen Markt zusammen. Die Großunternehmen seien in noch höherem Maße auf den Weltmarkt ausgerichtet und von der Rezession besonders erfasst worden, erklärte die KfW-Bankengruppe. Dagegen sei der Mittelstand stärker auf das Inland ausgerichtet und so weniger von der globalen Krise betroffen.
Quelle: tagesschau.de
Steuern: Die Arbeitnehmer sind die Dummen
vom 13.03.2010 14:19
Höherer Mehrwertsteuersatz
Steuer stellt Schulessen schlechter als Fastfood
Ein Erlass des Bundesfinanzministeriums hat zu einer Debatte über den Mehrwertsteuersatz für Schulessen geführt. Der Erlass zur Erhebung der Umsatzsteuer bei der Abgabe von Speisen und Getränken hat nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" eine deutliche Verteuerung von Schulessen zur Folge, weil nun in der Regel bei ausgeteiltem Essen der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent veranschlagt werde und nicht mehr der ermäßigte Satz von lediglich sieben Prozent.
Quelle: tagesschau.de
Lobbyismus: In Deutschland regieren die Wirtschaftsverbände
vom 13.03.2010 14:21
Hörig: Wenn Politiker einer Lobby aufs Wort folgen
Spenden von Unternehmen zahlen sich aus: Gar manche Partei wird zum Komplizen der Wirtschaft.
Von Wolfgang Kessler
Quelle: Publik-Forum
Gesellschaft: Reiche werden "automatisch" reicher, Arme ärmer.
vom 13.03.2010 14:22
Die Superreichen haben die Krise unbeschädigt überstanden
Joachim Jahnke
Nach der neuen Forbes-Liste ist die Zahl der Milliardäre in 2010 deutlich auf 1.011 gestiegen und damit fast wieder auf den Stand von 2008, nachdem sie im vergangenen Jahr um knapp ein Drittel gefallen war. Nur zwei Milliardäre der Top 100 kommen auf ein geringeres Vermögen als im Vorjahr. Das Gesamtvermögen aller Milliardäre stieg um 50 Prozent auf 3,6 Billionen Dollar. Das ist mehr als die Wirtschaftsleistung der 82 Millionen Deutschen oder mehr als das Zehnfache der dänischen Wirtschaftsleistung in einem Jahr.
Quelle: Informationsportal Globalisierung
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